Veränderte Konsumgewohnheiten

Alkoholfreies Bier immer häufiger gefragt

Mit oder ohne Alkohol? Weizenbier schmeckt vielen Menschen in beiden Varianten. (Archivbild)

Mit oder ohne Alkohol? Weizenbier schmeckt vielen Menschen in beiden Varianten. (Archivbild)

Von dpa

Die Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland greifen zu verschiedenen Anlässen immer häufiger zu alkoholfreien Biersorten. Laut einer Yougov-Umfrage punktet alkoholfreies Bier vor allem im gesundheitlichen Kontext: Beim oder nach dem Sport wird es doppelt so häufig getrunken wie alkoholhaltiges Bier.

Vor allem jüngere Menschen schätzen nach der körperlichen Betätigung die gebrauten Durstlöscher ohne Alkohol: 21 Prozent der Befragten aus der „Generation Z“ (Jahrgänge 1997-2012) sowie 19 Prozent der Millennials (1981-1996) nannten aktiven Sport als Trinkanlass. Über alle Befragten hinweg lag der Anteil bei 16 Prozent. Zu alkoholhaltigem Bier griffen während oder nach dem Sport hingegen nur 8 Prozent. Der berühmt-berüchtigte Bierkasten in der dritten Halbzeit gehört offenbar für immer weniger aktive Sportler noch zwingend dazu.

Die traditionellen Biersorten dominieren zwar weiterhin den Konsum, die Absatzzahlen der Brauereien sind aber seit Jahren rückläufig. Dazu werden in diesen Tagen Halbjahreszahlen des Statistischen Bundesamts erwartet. In der Yougov-Umfrage erklärten 44 Prozent der Befragten, dass sie überhaupt kein Bier trinken. Bei den Frauen war es sogar eine Mehrheit von 52 Prozent. Von den Männern gaben 36 Prozent an, nie Bier zu trinken.

Unter den verbleibenden mehr als 1.300 Befragten sind Treffen mit Freunden oder Familie (55 Prozent), Feiern oder Partys (50 Prozent), Essen (50 Prozent), Urlaub (41 Prozent) oder Veranstaltungen (33 Prozent) häufig genannte Anlässe, Bier mit Alkohol zu trinken. Alkoholfreie Sorten werden hier jeweils etwas seltener genannt. Nahezu ausgeglichen ist hingegen die Wahl der Biersorte nach der Arbeit und zum Feierabend, wo alkoholfreies Bier nahezu gleichgezogen hat.

Für die repräsentative Umfrage hat Yougov nach eigenen Angaben zwischen dem 6. und 8. Juli 2026 2.119 Menschen online befragt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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