Fußball-Bundesliga

Wilde zweite Halbzeit: Heidenheim und Bayer trennen sich 3:3

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Am Ende gibt es zwischen Heidenheim und Leverkusen keinen Sieger.

Am Ende gibt es zwischen Heidenheim und Leverkusen keinen Sieger.

Von dpa

Sechs Tore, kein Sieger: Nur fünf Tage nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League hat Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga den nächsten Dämpfer kassiert. Der Vizemeister verspielte in einer wilden zweiten Halbzeit zwei Führungen und musste sich letztlich mit einem spektakulären 3:3 (2:0) beim Tabellenletzten 1. FC Heidenheim zufriedengeben.

Trotz der Tore von Malik Tillman (22. Minute) und zweimal Patrik Schick (35./79.) verpasste es Bayer im Kampf um die erneute Qualifikation für die Königsklasse, den Druck auf die Konkurrenten zu erhöhen. Heidenheims Absturz in die Zweitklassigkeit dürfte mit dem 14. sieglosen Spiel nacheinander und neun Punkten Rückstand auf Relegationsrang 16 dagegen nur noch schwer zu verhindern sein - trotz des Achtungserfolgs. Die Treffer von Hennes Behrens (56.) und des zweimal erfolgreichen Marvin Pieringer (72./Elfmeter/85.) zeigen jedoch, dass die Moral stimmt.

Nutzt seine Freiheiten: Patrik Schick.
Nutzt seine Freiheiten: Patrik Schick.
Nutzt seine Freiheiten: Patrik Schick.
Wird seinen Vertrag erfüllen: FCH-Coach Frank Schmidt.
Wird seinen Vertrag erfüllen: FCH-Coach Frank Schmidt.
Wird seinen Vertrag erfüllen: FCH-Coach Frank Schmidt.

Bayer-Coach Kasper Hjulmand hatte in der kurzen Zeit nach dem Ende des Europapokal-Abenteuers beim FC Arsenal zunächst noch ein Geheimnis daraus gemacht, ob der in London glänzend aufgelegte Torhüter Janis Blaswich vom wieder fitten Mark Flekken verdrängt werden könnte. „Es ist eine schwierige Wahl“, hatte der Däne gesagt - und sich letztlich für Flekken entschieden.

Der Rückkehrer stand nach etwas mehr als zwei Monaten wieder zwischen den Pfosten und wurde in der Anfangsphase in puncto Strafraumbeherrschung direkt geprüft. Danach hatte Flekken wie schon im Hinspiel erst einmal wenig zu tun. Beim 6:0 in Leverkusen hatte Bayer innerhalb der ersten 27 Minuten vier Treffer erzielt. „Das war schwer zu ertragen“, erinnerte sich FCH-Trainer Frank Schmidt.

Nachdem in dieser Woche Gerüchte über seine persönliche Zukunft aufgekommen waren, hatte Schmidt tags zuvor für Klarheit gesorgt. „Auf mich kann man sich verlassen, ich bleibe Trainer in Heidenheim und werde meinen Vertrag erfüllen“, erklärte der mit Abstand dienstälteste Bundesliga-Coach. Gebunden ist er an den FCH noch bis 2027.

Wie erwartet kontrollierten die Gäste das Spiel und erzielten mit der ersten gefährlichen Aktion die Führung durch Tillman. Schmidt haderte und saß mit verschränkten Armen auf der Trainerbank. Seine Mannschaft stand tief und schaffte es nur selten, sich zu befreien. Das half den Leverkusenern, die durch den sträflich alleingelassen Schick nachlegten.

Wie so häufig in dieser Saison schien den Gastgebern auch das Matchglück zu fehlen: Unmittelbar nach Wiederanpfiff traf der eingewechselte Julian Niehues nur den Pfosten. Doch wenig später ließ Hennes Behrens den Außenseiter hoffen. Die schnelle Antwort verpasste Nathan Tella, dessen Schuss von Torhüter Diant Ramaj noch an die Latte gelenkt wurde.

Die Heidenheimer witterten nun ihre Chance und setzten durch die Einwechslungen Sirlord Conteh und Marvin Pieringer auf volle Offensive. Pieringer entwischte Robert Andrich und holte einen Strafstoß heraus, den er dann selbst verwandelte.

Freuen durften sich die Hausherren allerdings nur wenige Minuten. Nach einem Eckball war erneut Schick zur Stelle. Aber auch dieser Treffer verlieh den Gästen nicht die nötige Sicherheit. Kurz vor dem Ende sorgte Pieringer für das 3:3, das wie ein Sieg bejubelt wurde.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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