Tennis
Wechselhafter Zverev besiegt Altmaier in Rom
Tennisstar Alexander Zverev hat nach einer wechselhaften Leistung beim Masters-1000-Turnier in Rom das deutsche Duell mit Daniel Altmaier gewonnen. Der Weltranglistendritte setzte sich mit 7:5, 6:3 durch und erreichte die dritte Runde. Dort trifft Zverev entweder auf Tallon Griekspoor aus den Niederlanden oder den Belgier Alexander Blockx.
„Es war körperlich ein bisschen schwierig für mich, ich fühle mich nicht zu gut“, sagte Zverev im Siegerinterview auf dem Platz. Am Ende des Interviews schniefte die deutsche Nummer eins mehrfach. Der 29-Jährige lobte aber auch Altmaier: „Ich denke, das war das Beste, was er je gespielt hat, besonders gegen mich. Ich bin definitiv glücklich mit dem Sieg.“
Jan-Lennard Struff schied dagegen in der zweiten Runde aus. Der 36 Jahre alte Warsteiner musste sich dem Tschechen Jiri Lehecka mit 6:7 (4:7), 3:6 geschlagen geben.
Eva Lys verpasste eine Überraschung knapp. Die Hamburgerin bot der früheren Weltranglistenersten Naomi Osaka aus Japan einen harten Kampf, verlor aber mit 4:6, 6:4, 3:6. In der italienischen Hauptstadt bereiten sich die Tennisprofis auf die French Open vor, die am 24. Mai in Paris beginnen.
Zverev, der oft ans Netz vorrückte und auf schnelle Ballwechsel aus war, war körperlich augenscheinlich nicht in Topform. Der Olympiasieger von 2021 machte ungewohnt viele Fehler, zwischendurch blitzte aber auch seine Extraklasse immer wieder auf.
Nachdem Zverev zunächst Breakchancen erfolgreich abgewehrt hatte, nahm er selbst seinem Gegner den Aufschlag zur 4:2-Führung ab. Als er dann zum Satzgewinn aufschlug, holte sich Altmaier das Re-Break. Doch der Favorit fing sich wieder und verhinderte den Tiebreak mit einem herausragenden Passierschlag zum 7:5.
Auch im zweiten Satz ging das wechselhafte Spiel der deutschen Nummer eins weiter. Nach einem Aufschlagverlust holte Zverev das schnelle Re-Break zum 2:2 und nahm seinem Kontrahenten auch den Aufschlag zum 5:3 ab. Nach 1:44 Stunden verwandelte Zverev erst seinen vierten Matchball zum hart erkämpften, aber auch verdienten Sieg.









