Länderspiele von Brasilien

„Verärgert und traurig“: Neymar sauer über Nicht-Nominierung

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Neymar am Ball für den FC Santos.

Neymar am Ball für den FC Santos.

Von dpa

Stürmerstar Neymar hat sich enttäuscht von seiner Nicht-Nominierung für die anstehenden Länderspiele von Brasilien gezeigt. „Das kann man nicht so einfach übergehen. Natürlich bin ich verärgert und traurig, dass ich nicht nominiert wurde“, sagte der 34-Jährige laut brasilianischen Medien. „Aber der Fokus bleibt Tag für Tag, Training für Training, Spiel für Spiel bestehen. Wir werden unser Ziel erreichen. Es steht noch eine letzte Nominierung aus, und der Traum lebt weiter.“

Nationaltrainer Carlo Ancelotti hatte den noch immer teuersten Spieler der Welt am Montag nicht in sein Aufgebot für die anstehende USA-Reise mit Länderspielen gegen Vize-Weltmeister Frankreich und Kroatien am 26. und 31. März berufen. Die beiden Spiele sind die letzten Härtetests der Brasilianer vor der Bekanntgabe des WM-Kaders.

Brasiliens Carlo Ancelotti nominierte Neymar nicht für die kommenden WM-Testspiele.

Brasiliens Carlo Ancelotti nominierte Neymar nicht für die kommenden WM-Testspiele.

„Neymar kann zur WM fahren - wenn er 100 Prozent fit ist“, sagte der Italiener Ancelotti. „Ich habe ihn nicht berufen, weil er nicht bei 100 Prozent ist. Und wir brauchen Spieler, die auf ihrem besten Level sind. Neymar muss weiter arbeiten, spielen, seine Qualitäten und eine gute physische Verfassung zeigen.“

Neymars letztes von bislang 128 Länderspielen für den Rekord-Weltmeister ist mittlerweile zweieinhalb Jahre her: Im Oktober 2023 erlitt der verletzungsanfällige Star bei der 0:2-Niederlage gegen Uruguay in der WM-Qualifikation einen Kreuzbandriss im Knie und musste kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden.

Seitdem fand Neymar nie mehr zu seiner früheren Form zurück. Der saudi-arabische Club Al-Hilal SFC ließ ihn im Januar 2025 ablösefrei zu seinem Heimatverein FC Santos in Brasilien ziehen. 2017 hatte Paris Saint-Germain noch die Rekord-Ablösesumme von 222 Millionen Euro für Neymar an den FC Barcelona gezahlt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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