Wirtschaftsreport

DFL will trotz Rekordergebnis für Krisen vorsorgen

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Marc Lenz (l.) und Steffen Merkel: Rekordzahlen beim Wirtschaftsreport der DFL.

Marc Lenz (l.) und Steffen Merkel: Rekordzahlen beim Wirtschaftsreport der DFL.

Von dpa

Die 1. und 2. Bundesliga haben in der Saison 2024/25 einen Rekordumsatz von 6,33 Milliarden Euro verbucht. Dies gab die Deutsche Fußball Liga bei ihrem Neujahrsempfang in Frankfurt/Main bekannt. „In herausfordernden Zeiten setzt der deutsche Profifußball starke Signale“, sagte Ligapräsident Hans-Joachim Watzke. „Wir können entsprechend selbstbewusst in das WM-Jahr 2026 gehen.“

Damit verbuchte die Dachorganisation der 36 Clubs 461,2 Millionen Euro mehr Erlöse als 2023/24. Der operative Gesamtgewinn lag nach Angaben der DFL bei 271,5 Millionen Euro für die Clubs.

Das Oberhaus um Rekordmeister FC Bayern München vermeldete mit 5,12 Milliarden erstmals mehr als 5 Milliarden Euro Umsatz, 320,8 Millionen Euro mehr als in der Spielzeit zuvor. Die zweite Liga machte einen Umsatz von 1,21 Milliarden Euro und hatte dabei einen Zuwachs von 13,1 Prozent.

Nach den Kennzahlen haben die Vereine und Kapitalgesellschaften dabei besser gewirtschaftet als zuvor: 13 Erst- und 15 Zweitligisten erzielten einen Gewinn, zuvor waren es nur 9 beziehungsweise 8. Das Eigenkapital in der Bundesliga liegt mit 2,17 Milliarden Euro erstmals bei mehr als 2 Milliarden Euro.

Unter der Leitung der Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel, die am 1. Juli 2023 dem langjährigen Macher Christian Seifert gefolgt waren, verzeichnete die DFL bei ihrem Wirtschaftsreport weitere Bestmarken. Sie verweist auf fast 1,7 Milliarden Euro, die sie an Steuern und Abgaben an die öffentlichen Haushalte abgab.

Zudem waren in der vergangenen Saison mehr als 64.000 Personen im deutschen Profifußball beschäftigt. Auch die fast 21 Millionen Tickets bedeuten einen Höchstwert.

Die Rekorderlöse seien „Ausdruck der großen gesellschaftlichen Popularität des Fußballs und zugleich ein wichtiger Baustein für nachhaltige wirtschaftliche Stabilität“, sagte Merkel. Fast jeder dritte Euro der Einnahmen der Clubs stamme aus der Zentralvermarktung der Medienerlöse.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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