Fußball-Bundesliga

Traumtor von Demirovic: VfB klettert Richtung Königsklasse

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Stand wieder mal im Fokus: Stuttgarts Nationalstürmer Deniz Undav (M.).

Stand wieder mal im Fokus: Stuttgarts Nationalstürmer Deniz Undav (M.).

Von dpa

Ein spätes Traumtor von Ermedin Demirovic hat dem VfB Stuttgart den Sieg im Landesduell und zumindest vorläufig einen Champions-League-Platz in der Fußball-Bundesliga beschert. Die Schwaben gewannen gegen den SC Freiburg mit 1:0 (0:0) und zogen in der Tabelle an RB Leipzig vorbei auf Rang vier. Die Badener indes liegen auch nach dem 20. Spieltag ein ganzes Stück hinter den Europapokalplätzen.

Der VfB hatte im Baden-Württemberg-Duell viel Ballbesitz und die besseren Chancen. Woran es ihm vor 60.000 Zuschauern lange fehlte, war die Effizienz - ehe Joker Demirovic in der 90. Minute doch noch zuschlug. Zuvor konnten sich die Freiburger vor allem auf ihren Torhüter Noah Atubolu verlassen.

Starker Rückhalt: Freiburgs Torwart Noah Atubolu.

Starker Rückhalt: Freiburgs Torwart Noah Atubolu.

Die Stuttgarter waren schon in der ersten Halbzeit die deutlich aktivere Mannschaft. Die Gäste ließen sich abgesehen von einem Distanzschuss von Yuito Suzuki (4.) und einem Außennetz-Treffer von Derry Scherhant (43.) vorn nur selten blicken.

Defensiv standen die Freiburger zunächst noch recht kompakt, nach und nach gerieten sie aber zunehmend in Bedrängnis. Nachdem SC-Keeper Atubolu einen Kopfball von VfB-Verteidiger Josha Vagnoman stark pariert hatte (20.), rückte vor allem Deniz Undav in den Fokus.

Stuttgarts Nationalstürmer suchte einen Abschluss nach dem anderen. Einmal rettete Freiburgs Abwehrchef Matthias Ginter bei einem Schuss des 29-Jährigen kurz vor der Linie (28.), wenig später konnte Undav einen heftigen Fehler im Spielaufbau der Badener nicht nutzen (32.).

Die Chancenverwertung des WM-Kandidaten war in dieser Saison schon häufiger Thema. Nach seinem Tor beim 3:0-Auswärtssieg gegen Borussia Mönchengladbach vor einer Woche hatte sich Undav gegen seine Kritiker gewehrt. Diesmal agierte der Angreifer wieder unglücklich.

Spätestens als Nikolas Nartey per Kopf am erneut gut reagierenden Atubolu scheiterte, wäre die Stuttgarter Führung verdient gewesen (42.). Dann leistete sich plötzlich VfB-Torwart Alexander Nübel noch einen Aussetzer, der außer einem Freiburger Eckball aber keine weiteren Folgen hatte (44.).

Den zweiten Durchgang begannen die Breisgauer offensivfreudiger. Schnell stand aber auch wieder ihr Schlussmann Atubolu im Blickpunkt, der aus kurzer Distanz gegen Bilal El Khannouss parierte (52.).

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß versuchte, seinem Angriff neuen Schwung zu verleihen und wechselte unter anderem Flügelspieler Chris Führich ein. Drei Tage nach ihren Europa-League-Auftritten wirkten beide Teams phasenweise aber nicht mehr ganz so frisch, die Ungenauigkeiten häuften sich nun.

In den Schlussminuten arbeiteten die Gastgeber noch mal am 1:0, vor dem gegnerischen Tor agierten sie aber weiter glücklos. Als alles schon auf ein Remis hindeutete, hämmerte der ebenfalls eingewechselte Demirovic den Ball sehenswert in den Freiburger Winkel.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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