Fußball-Bundesliga

Traumdebüt für Demichelis als RB-Trainer: 3:0 gegen Gladbach

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Ridle Baku (r-l, RB Leipzig) jubelt über seinen 1:0-Führungstreffer mit Brajan Gruda und Ezechiel Banzuzi.

Ridle Baku (r-l, RB Leipzig) jubelt über seinen 1:0-Führungstreffer mit Brajan Gruda und Ezechiel Banzuzi.

Von dpa

Tore, Intensität und viel Pressing: Martín Demichelis hat ein Trainer-Debüt ganz nach seinem Geschmack bei RB Leipzig gefeiert. Sein Team überrannte Borussia Mönchengladbach förmlich und gewann mit 3:0 (1:0). Ridle Baku (26. Minute) brachte die Leipziger vor 47.800 Zuschauern in der ausverkauften Red Bull Arena in Führung, ehe Antonio Nusa (49.) und Rocco Reitz (66.) erhöhten.

Vor Anpfiff zelebrierten die Leipziger eine riesige Choreographie zum 70. Jahr der Eröffnung des Zentralstadions, der heutigen Red Bull Arena. Dann versuchte RB sofort die Philosophie des Argentiniers Demichelis umzusetzen - Tempo, Tiefe und Pressing.

Doch der Feinschliff fehlte bei aller Intensität noch etwas. Ezechiel Banzuzi (16.) verzog aus zwölf Metern und verpasste die frühe Führung. Diese hatte dann Gladbach auf den Füßen, nachdem RB-Keeper Maarten Vandevoordt einen Schuss von Hugo Bolin (21.) an den Pfosten abwehrte. Dann rollte der Ball quer die Torlinie entlang. Ehe ein Borusse ihn über die Linie drücken konnte, kratzte Leipzigs neue Nummer eins den Ball im letzten Moment mit der Hand raus.

Rückkehrer Christopher Nkunku (r) legt für Rocco Reitz auf, der gegen seinen Ex-Club trifft.
Rückkehrer Christopher Nkunku (r) legt für Rocco Reitz auf, der gegen seinen Ex-Club trifft.
Rückkehrer Christopher Nkunku (r) legt für Rocco Reitz auf, der gegen seinen Ex-Club trifft.
Antonio Nusa (RB Leipzig) jubelt nach seinem Traumtor.
Antonio Nusa (RB Leipzig) jubelt nach seinem Traumtor.
Antonio Nusa (RB Leipzig) jubelt nach seinem Traumtor.
In Leipzig wurden 70 Jahre Zentralstadion mit einer Choreographie gefeiert.
In Leipzig wurden 70 Jahre Zentralstadion mit einer Choreographie gefeiert.
In Leipzig wurden 70 Jahre Zentralstadion mit einer Choreographie gefeiert.

Traumtor von Nusa

Leipzig jubelte dann doch. Nach einem Doppelpass mit Tidiam Gamis, der erneut den Vorzug vor Conrad Harder bekam, schob Baku (26.) unbedrängt zum 1:0 ein. Gladbach brachte RB immer wieder in Verlegenheit - so wie beim abgefälschten Schuss von Lukas Ullrich (31.). Doch die besseren Chancen hatten die Gastgeber wie bei der Direktabnahme von Antonio Nusa (38.) nach einer Raum-Hereingabe oder Willi Orban (42.) mit einem Kopfball an die Latte.

Nach dem Wechsel schlenzte Nusa (49.) den Ball von der Strafraumgrenze gekonnt unter die Torlatte - Marke Traumtor. Danach wurde der Druck von RB immer größer, die Gäste konnten sich kaum noch befreien. Eine Dreifach-Parade von Moritz Nicolas (60.) verhinderte Schlimmeres. Eugen Polanski wollte neue Akzente setzen und brachte frische Kräfte. Doch Demichelis hatte bessere Alternativen wie Christopher Nkunku. Der legte prompt für Reitz (66.) auf, der gegen sein Ex-Team erhöhte. Den Jubel ließ er aus, dennoch gab es von den Gästefans ein Pfeifkonzert.

Ex-Kapitän Reitz trifft gegen Gladbach

Für Neuzugang Reitz war die Partie mit dem Startelf-Debüt ein besonderer Moment. Bei der Verkündung seines Wechsels im April nach Leipzig bekam er viel Gegenwind von den Gladbach-Fans („Wer das hier will, kann niemals unser Kapitän sein“). Wegen eines Infekts konnte er sich nicht von seinem langjährigen Club verabschieden. Schon weit vor Spielbeginn begrüßte er seine einstigen Weggefährten mit Umarmungen, die Fohlen-Fans quittierten die Szenen und dann auch später die Spielervorstellung mit Pfiffen.

Stürmer-Neuzugang Nkunku nahm zunächst auf der Bank Platz, auch weil er dem Trainer signalisierte, dass er noch nicht richtig fit sei. Dann feierten die Fans nach einer Stunde die Einwechslung des Rückkehrers frenetisch.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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