Fußball
Sturmtief Elli gefährdet Bundesligaspiele zum Jahresstart

Christian Charisius/dpa
Ob hier am Samstag gespielt werden kann? Das Millerntorstadion des FC St. Pauli
Trotz des befürchteten Wetterchaos in den nächsten Tagen sind derzeit die Partien zum Jahresauftakt in der Bundesliga nicht gefährdet. „Die DFL ist alarmiert. Aktuell finden aber alle Spiele statt“, sagte ein Sprecher der Deutschen Fußball Liga auf dpa-Anfrage. Man schaue vor allem auf die Situation im Norden und bewerte die Situation täglich neu.
Im Norden finden am Samstag mit Werder Bremen - TSG 1899 Hoffenheim, 1. FC Union Berlin - FSV Mainz 05 und FC St. Pauli - RB Leipzig drei Begegnungen statt. Der Deutsche Wetterdienst sagt für Freitag eine extreme Wetterlage mit heftigen Schneefällen voraus. Besonders ungemütlich soll es ab der Nacht zum Freitag werden, wenn Sturmtief „Elli“ die Regie übernimmt. Laut der Warnung des Deutschen Wetterdienstes sind insbesondere Ostdeutschland, der Harz und die Region zwischen Bremen und Hamburg betroffen.
Die erste Partie des 16. Spieltages findet am Freitagabend zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund statt. „Nach Einschätzung der zuständigen Behörden gibt es aktuell keinen Grund zur Annahme, dass das Spiel am Freitag nicht wie geplant stattfinden kann“, teilte die Eintracht mit. „Über den Stadionbetreiber haben wir dennoch vorsorglich zusätzliches Personal im Einsatz, um Schneefall zu beseitigen, Streumaßnahmen durchzuführen und die Sicherheit auf dem Stadiongelände zu gewährleisten.“
Spielabsagen im Oberhaus aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes sind angesichts der verpflichtenden Rasenheizung selten geworden. In diesem Fall muss das Schiedsrichter-Gespann vor Ort entscheiden.
Das Problem ist die Anfahrt für die Fans, die in den nächsten Tagen mit Glatteis und Schnee rechnen müssen. Zudem hat die Deutsche Bahn witterungsbedingt bereits Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr angekündigt.
Außerdem können Spielstättenbetreiber wegen Gefährdungen die Stadien schließen lassen, zum Beispiel, wenn Schneelawinen vom Dach rutschen könnten. Auch aus diesem Grund und wegen Sicherheitsrisiken und der Verkehrssituation war im Dezember 2023 die Begegnung FC Bayern München - Union Berlin in der Allianz Arena abgesagt worden. Im Januar 2024 fiel die Partie der Berliner in Mainz aus.
Fanclubs von Union wollen ihrem Club beim Beseitigen der befürchteten Schnee- und Eismassen helfen. Einem Bericht der „Bild“ zufolge hieß es in einem Aufruf, dass die Vereinsmitarbeiter dies nicht allein gewährleisten könnten und sich über Unterstützung freuen würden.
Union erklärte auf Anfrage, dass dies aktuell ein Thema der Fanclubs sei. Noch sei unklar, wie groß das Ausmaß der Witterungsprobleme werde. „Wir bereiten uns bestmöglich auf die Austragung des Spiels vor“, teilten die Berliner mit. In Berlin und Hamburg wurden für dieses Wochenende alle Amateurspiele abgesagt, wobei viele Ligen erst später in den Spielbetrieb einsteigen.
Ähnlich ist die Lage in Bremen, wo am Samstagnachmittag das Werder-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim stattfinden soll. Dafür engagierte der Heimclub 50 zusätzliche Mitarbeiter. Sie sollen dafür sorgen, dass die Bereiche rund um das Weserstadion vom Schnee befreit und zur Not sogar während der Partie geräumt werden können. Damit soll eine gefahrlose An- und Abreise der Zuschauer gewährleistet werden.
Werder appellierte aber, nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Noch gehe man davon aus, dass das Spiel stattfinden könne, sagte Bremens Mediendirektor Christoph Pieper: „Was passiert, wenn zwei Meter Schnee fallen, wage ich nicht zu beurteilen.“
In Bremen und Hamburg bleiben wegen des Sturmtiefs am Freitag die Schulen geschlossen. Der Deutsche Wetterdienst hat wegen der vorhergesagten Schneefälle und des stürmischen Wetters mit Böen bis zu 70 Kilometern pro Stunde eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben.
Bei Union Berlin halfen gar die Fans tatkräftig mit, damit das Heimspiel am Samstag gegen den FSV Mainz 05 und damit das Wiedersehen mit Ex-Trainer Urs Fischer wie geplant stattfinden kann. Nach einem Fanclub-Aufruf befreiten einige Fans die Wege und Einlasstore von Eis und Schnee.
Stadionmitarbeiter waren mit mehreren Baggern zum Abtransport im Einsatz. „Vorsorglich könnt ihr auch gern euren Schneeschieber von zuhause mitbringen“, hieß es laut „Bild“ in dem Aufruf.
Die erste Partie des 16. Spieltags findet am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) in Frankfurt zwischen der Eintracht und Borussia Dortmund statt. „Nach Einschätzung der zuständigen Behörden gibt es aktuell keinen Grund zur Annahme, dass das Spiel am Freitag nicht wie geplant stattfinden kann“, teilte die Eintracht mit. „Über den Stadionbetreiber haben wir dennoch vorsorglich zusätzliches Personal im Einsatz, um Schneefall zu beseitigen, Streumaßnahmen durchzuführen und die Sicherheit auf dem Stadiongelände zu gewährleisten.“
Der VfB Stuttgart änderte wegen der Ungewissheit kurzfristig seine Reiseplanung. „Wir haben entschieden, einen Tag vorher zu fliegen, um zu vermeiden, dass aufgrund der Witterung irgendetwas schiefläuft“, sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr/Sky).
Spielabsagen im Oberhaus aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes sind angesichts der verpflichtenden Rasenheizung selten geworden. In diesem Fall muss das Schiedsrichter-Gespann vor Ort entscheiden. Das Problem ist die Anfahrt für die Fans, die in den nächsten Tagen mit Glatteis und Schnee rechnen müssen. Zudem hat die Deutsche Bahn witterungsbedingt bereits Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr angekündigt.
Außerdem können Spielstättenbetreiber wegen Gefährdungen die Stadien schließen lassen, zum Beispiel, wenn Schneelawinen vom Dach rutschen könnten. Auch aus diesem Grund und wegen Sicherheitsrisiken und der Verkehrssituation war im Dezember 2023 die Begegnung FC Bayern München gegen Union Berlin in der Allianz Arena abgesagt worden. Im Januar 2024 fiel die Partie der Berliner in Mainz aus.












