Tennis-Tour

Shelton feiert Titel in Stuttgart - Deutsches Duo siegt

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US-Profi Ben Shelton feiert den Turniersieg in Stuttgart.

US-Profi Ben Shelton feiert den Turniersieg in Stuttgart.

Von dpa

Der topgesetzte Tennisprofi Ben Shelton hat in Stuttgart seinen ersten Turniersieg auf Rasen gefeiert. Die Nummer fünf der Tennis-Welt gewann im Endspiel das amerikanische Duell mit Titelverteidiger Taylor Fritz mit 6:4, 2:6, 6:4. Vor gut 5.000 Zuschauern auf dem ausverkauften Centre Court, darunter Tennisikone Boris Becker und Fußball-Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus, verwandelte Shelton nach 1:48 Stunden seinen ersten Matchball.

Vor knapp zwei Monaten hatte Shelton (23) das Sandplatz-Turnier in München gewonnen. Nun bewies der Linkshänder seine Klasse auch auf Rasen und zeigte zwei Wochen vor dem Wimbledon-Auftakt eine glänzende Form. Für seinen sechsten ATP-Titel erhielt Shelton ein Preisgeld von 116.855 Euro.

Taylor Fritz verpasste den zweiten Stuttgart-Titel nach 2025.
Taylor Fritz verpasste den zweiten Stuttgart-Titel nach 2025.
Taylor Fritz verpasste den zweiten Stuttgart-Titel nach 2025.
Im Doppel nicht zu schlagen: Jan-Lennard Struff (l) und Yannick Hanfmann (r).
Im Doppel nicht zu schlagen: Jan-Lennard Struff (l) und Yannick Hanfmann (r).
Im Doppel nicht zu schlagen: Jan-Lennard Struff (l) und Yannick Hanfmann (r).

Der Weltranglisten-Neunte Fritz (28) hatte vor einem Jahr noch im Endspiel gegen Alexander Zverev die Oberhand behalten. Der deutsche Spitzenspieler fehlte diesmal, nachdem er am Tag vor dem Stuttgarter Turnierstart bei den French Open in Paris seinen ersten Grand-Slam-Titel gefeiert hatte.

Trotz Zverevs Absage gab es zum Abschluss deutschen Jubel. Jan-Lennard Struff und Yannick Hanfmann feierten überraschend den Doppel-Titel. Mit 11:9 entschied das Duo den Match-Tiebreak im Endspiel gegen Stefanos Sakellaridis aus Griechenland und Daniil Glinka aus Estland für sich. Zuvor hatte das deutsche Duo den ersten Satz 7:6 (7:2) gewonnen, den zweiten aber 3:6 verloren.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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