UEFA-Urteil rechtskräftig
Rassismus-Strafe für Serbien: Keine Fans gegen DFB-Elf

Tom Weller/dpa
Auslöser der Sanktionen waren rassistische und diskriminierende Vorfälle bei den jüngsten Nations-League-Partien. (Archivbild)

Geisterspiel für Jürgen Klopp: Wegen rassistischen und diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger muss Serbien das Nations-League-Duell mit Deutschland ohne Zuschauer bestreiten. Die vor rund zwei Wochen ausgesprochene Strafe des europäischen Fußballverbands UEFA ist nun offiziell. Der DFB informierte die Ticketbewerber in einem Schreiben darüber, dass auch deutsche Fans nicht dabei sein dürfen. Das Spiel findet am 13. November in Belgrad statt.
Auslöser der Sanktionen waren rassistische und diskriminierende Vorfälle bei den jüngsten Nation-League-Partien der Serben gegen Griechenland (1:2) und die Niederlande (1:2). Zudem wird eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro fällig.
DFB an Fans: „Hätten uns für euch bessere Nachrichten gewünscht“
Der serbische Verband hatte noch versucht, das Urteil abzumildern. So hätten Kinder und einige deutsche Fans Zugang zum Stadion von Roter Stern Belgrad erhalten sollen. Ob unter 15-Jährige ins Stadion dürfen, ist offen. Dass es für deutsche Fans ausgeschlossen ist, bestätigte der DFB und bedauerte die Entwicklungen. „Wir standen im engen Austausch mit der UEFA und dem serbischen Verband und hätten uns für euch bessere Neuigkeiten gewünscht“, hieß es in dem Schreiben.
Schon beim Hinspiel in München Anfang Oktober hatte die UEFA Serbien sanktioniert. Damals durften keine Tickets an serbische Fans verkauft werden. Deutschland gewann 2:0 und Klopp holte damit seinen ersten Sieg als Bundestrainer.











