Fußball-WM

Pfiffe und Forderungen: So lief Trumps Auftritt beim Finale

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Als Donald Trump (r) und Gianni Infantino den Rasen betreten, werden sie ausgepfiffen.

Als Donald Trump (r) und Gianni Infantino den Rasen betreten, werden sie ausgepfiffen.

Von dpa

Donald Trump und Gianni Infantino sind vor der Siegerehrung für den neuen Fußball-Weltmeister Spanien von großen Teilen des Publikums ausgepfiffen worden. Als beide den Rasen des Finalstadions von East Rutherford betraten, gab es ein Pfeifkonzert. Wenig später überreichten der US-Präsident und der FIFA-Chef um 18.43 Uhr Ortszeit gemeinsam den goldenen WM-Pokal an Spaniens Kapitän Rodri.

Trump unterhielt sich danach noch mit einigen spanischen Spielern und ließ es sich auch nicht nehmen, am rechten Rand des Siegerfotos zu posieren. Gemeinsam mit Infantino verteilte Trump auch die Medaillen an das spanische und argentinische Team.

Für den US-Präsidenten war es im 104. und letzten Spiel der erste Stadionbesuch bei dieser WM. Trump saß auf der Ehrentribüne auf Höhe der Mittellinie zwischen seiner Ehefrau Melania und Infantino hinter Plexiglas. Als ihn die TV-Kameras einfingen, verhinderte die Spiegelung einen klaren Blick auf die Prominenz - merkliche Reaktionen aus dem Stadionpublikum auf Trump und Infantino gab es zu diesem Zeitpunkt nicht.

Donald Trump ließ es sich nicht nehmen, auf dem Siegerfoto zu posieren.
Donald Trump ließ es sich nicht nehmen, auf dem Siegerfoto zu posieren.
Donald Trump ließ es sich nicht nehmen, auf dem Siegerfoto zu posieren.
Donald Trump (M) verfolgte das Spiel zwischen seiner Frau Melania und FIFA-Präsident Gianni Infantino.
Donald Trump (M) verfolgte das Spiel zwischen seiner Frau Melania und FIFA-Präsident Gianni Infantino.
Donald Trump (M) verfolgte das Spiel zwischen seiner Frau Melania und FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Schon bei der Club-WM im vorigen Sommer hatte Trump nach dem Finalsieg des FC Chelsea über Paris Saint-Germain die Trophäe übergeben - und dabei für Aufsehen und Verwirrung gesorgt. Als Chelsea-Kapitän Reece James den Pokal in den Händen hielt, blieb Trump einfach auf der Bühne. Reece schaute den US-Präsidenten fragend an und reckte die Trophäe schließlich jubelnd in die Höhe, während Trump inmitten der Chelsea-Profis stand.

Nun hatte Trump vor dem WM-Finale beim TV-Sender Fox angekündigt, das Turnier „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen. „Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni“, sagte der Präsident in Richtung von Infantino. Trump hatte bereits zuvor eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt. Dies wird erst für das Turnier im Jahre 2038 möglich sein. Die nächste WM findet in Spanien, Portugal und Marokko sowie mit jeweils einem Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay statt. 2034 ist Saudi-Arabien der alleinige Ausrichter.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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