Fußball-Nationalmannschaft

Pascal Groß beendet DFB-Karriere: Werde Daumen drücken

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Pascal Groß wird das DFB-Trikot künftig nicht mehr tragen. (Archivbild)

Pascal Groß wird das DFB-Trikot künftig nicht mehr tragen. (Archivbild)

Von dpa

Pascal Groß hat seine Karriere in der Fußball-Nationalmannschaft beendet. Der Mittelfeldspieler vom englischen Premier-League-Club Brighton & Hove Albion erklärte dies nach dem 3:0 seines Vereins gegen den FC Arsenal.

„Offiziell, ich habe kein Social Media, bin ich jetzt nicht zurückgetreten, aber ich bin schon zurückgetreten. Für mich war es das nach der WM. Ich glaube, es ist auch Zeit, der neuen Generation nur das Beste zu wünschen und ihnen die Daumen zu drücken“, sagte der 35-Jährige in einem Sky-Interview.

Groß ist nach Torwart Manuel Neuer (40) und Abwehr-Routinier Antonio Rüdiger (33) der dritte Profi, der nach dem WM-Debakel seine DFB-Karriere beendet. Vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp war Groß nicht in das 44 Spieler umfassende Doppel-Aufgebot für die anstehenden vier Länderspiele in der Nations League berufen worden.

Mit seinem Verein ist Pascal Groß gerade sehr erfolgreich.

Mit seinem Verein ist Pascal Groß gerade sehr erfolgreich.

„Ich habe noch Spaß am Fußballspielen hier im Verein. Aber ich glaube, in Deutschland ist ein Umbruch, und das ist auch gut so. Und ich werde ihnen die Daumen drücken“, sagte Groß. Mit Brighton liegt er nach fünf Spieltagen in der Spitzengruppe. Gegen Arsenal erzielte der frühere Bundesliga-Profi der TSG Hoffenheim und von Borussia Dortmund ein Tor.

Spätes Debüt und ein Tor

Groß hatte im September 2023 im letzten Länderspiel des ehemaligen Bundestrainers Hansi Flick beim 1:4 gegen Japan im Alter von 32 Jahren sein DFB-Debüt gefeiert. Insgesamt kommt er auf 19 Einsätze für die A-Elf. Das einzige Tor gelang ihm zum 2:1-Sieg im EM-Test 2024 gegen Griechenland.

Sein letztes Länderspiel bestritt Groß als Einwechselspieler beim 1:2 im WM-Gruppenspiel gegen Ecuador in East Rutherford. Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann schätzte an Groß besonders den ausgeprägten Mannschaftssinn und dessen analytische Sicht auf das Spiel.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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