Formel 1 in Brasilien

Norris rast im Chaos von Interlagos zur Pole

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Die Verhältnisse in Interlagos waren kompliziert.

Die Verhältnisse in Interlagos waren kompliziert.

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Von dpa

In der Chaos-Qualifikation von São Paulo ist Vorjahresweltmeister Lando Norris zur Pole Position gerast. Nach einer XXL-Unterbrechung wegen starken Regens und bei einbrechender Dunkelheit sicherte sich der McLaren-Mann zum 20. Mal in seiner Karriere den besten Startplatz. Es war seine vierte Pole Position in dieser Saison.

Auf Rang zwei landete in der Qualifikation George Russell im Mercedes, der allerdings wegen regelwidrigen Motorenwechsels fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten muss. Damit rückt der neue Weltmeister Kimi Antonelli im zweiten Mercedes auf Position zwei vor Liam Lawson von den Racing Bulls. Nico Hülkenberg, 2010 sensationell auf Pole, startet im Audi von einem hervorragenden vierten Platz.

In Interlagos waren die Streckenposten gefordert.

In Interlagos waren die Streckenposten gefordert.

Nach nur zwei Minuten war die erste Einheit wegen sintflutartiger Regenfälle unterbrochen worden. Die Fahrer wurden auf eine Geduldsprobe gestellt. Mehr als 80 Minuten mit Blitz und Donner später konnte die Startplatzjagd fortgesetzt werden.

Crash von Lokalmatador Câmara

Auf zunächst sehr nasser Strecke tasteten sich Antonelli & Co. mit Regenreifen an die schwierigen Verhältnisse heran. Ausfahrten auf den Rasen und sogar ein Dreher trieben den Puls der Fans auf den Rängen nach oben. Red-Bull-Star Max Verstappen, der nach einem regelwidrigen Motorenwechsel ohnehin ans Ende des Feldes rutscht, fuhr in der zweiten K.-o.-Runde gar nicht raus. „Im Regen war nicht viel Grip da, aber ich bin auch ohne Risiko gefahren“, sagte der viermalige Weltmeister.

Die Fahrer wechselten auf abtrocknender Strecke auf die Mischreifen. Kurz vor dem Ende der zweiten Einheit krachte Neuling und Lokalmatador Rafael Câmara von Haas in Kurve zwölf in die Streckenbegrenzung. „Es tut mir leid“, funkte der Brasilianer an die Box. Rote Flaggen wurden geschwenkt, es ging nun direkt in den letzten Durchgang. Dort erwies sich Norris als abgebrüht und legte die schnellste Runde hin.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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