Fußball
Cheerleader-Jubel zum Empfang des DFB-Teams in Winston-Salem
Die Fußball-Nationalmannschaft ist in Winston-Salem gelandet. Nach einem rund zweistündigen Flug aus Chicago kam das DFB-Team zur Mittagszeit auf dem Smith Reynolds Airport an. Auf dem Rollfeld wurde die Maschine mit Fontänen der Flughafen-Feuerwehr begrüßt. In der Stadt in North Carolina beziehen Bundestrainer Julian Nagelsmann und sein WM-Aufgebot ihr Turnierhotel „The Graylyn Estate“.
Am ersten Tag in Winston-Salem findet am frühen Abend Ortszeit eine öffentliche Trainingseinheit statt. Im Spry Stadium werden 3.000 Zuschauer Joshua Kimmich und dessen Kollegen zuschauen. Die FIFA verlangt von jedem der 48 Turnier-Teilnehmer eine Übungseinheit vor Fans.
Bis zum Samstag läuft die Vorbereitung auf den WM-Auftakt in Houston, wo am Sonntag (19.00 Uhr/ARD) Außenseiter Curaçao der erste Kontrahent ist.
Leon Goretzka betonte in einem Interview die Erwartungshaltung nach dem frühen WM-Scheitern 2018 und 2022. „Das möchte man natürlich geraderücken“, sagte der Münchner in einem FIFA-Interview. Als ersten Anwärter auf den WM-Sieg sieht der 31-Jährige die DFB-Elf aber nicht.
„Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass wir im Kreise der Top-Favoriten dazugehören. So ehrlich müssen wir sein. Trotzdem gibt es natürlich zu Recht eine sehr hohe Erwartungshaltung an uns als Fußballnation“, sagte Goretzka.
Er selbst wäre „lieber Topfavorit“, sagte der Mittelfeldspieler. „Das kenne ich aus dem Verein gut. Und dann sind die Chancen am höchsten, dass man es auch zieht. Trotzdem wäre das einfach aufgrund der letzten Jahre nicht angebracht, sich da jetzt selber als Favorit auf den WM-Titel zu bezeichnen.“
















