Heim-Weltcup der Biathleten
Staffel-Drama um DSV-Quartett: Das „Riesenfest“ fällt aus
Die deutschen Biathleten müssen weiter auf ihr erstes Staffel-Podium in dieser Saison warten. Zum Abschluss des Heim-Weltcups in Oberhof kamen Justus Strelow, Lucas Fratzscher, Philipp Nawrath und David Zobel trotz eines großen Kampfes nach 4 x 7,5 Kilometer auf Platz fünf.
Bis zum letzten Schießen durften der Deutsche Skiverband und seine Fans sogar vom ersten Staffelsieg seit fast fünf Jahren träumen. Im März 2021 gewannen Nawrath, Erik Lesser, Benedikt Doll und Arnd Peiffer im tschechischen Nove Mesto.
Nach insgesamt zehn Nachladern hatte das deutsche Quartett dann aber 5,4 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Norweger. Zweiter wurde Frankreich vor Schweden und Italien.
Der skandinavische Olympia-Favorit patzte gut vier Wochen vor dem Start der Winterspiele in Italien in Person von Johannes Dale-Skjevdal, der zweimal in die Strafrunde musste. Seinen Mannschaftskollegen Martin Uldal und Vetle Sjaastad Christiansen gelang aber eine Aufholjagd, die mit dem Sieg belohnt wurde. Auch die beiden Teamrennen zuvor gewann Norwegen.
Bisher hatte das DSV-Quartett, das auf den erkrankten Lokalmatadoren Philipp Horn verzichten musste, in den Staffelrennen die Ränge vier und fünf erreicht.
„Schade, dass es knapp nicht gereicht hat. Aber wir sind sehr zufrieden. Es ist so knüppelhart im Herrenbereich, da muss alles genau stimmen“, sagte Bundestrainer Tobias Reiter. Mit Blick auf den Weltcup in Ruhpolding in der kommenden Woche gebe das Rennen Selbstvertrauen. Vor allem Zobel und Fratzscher bekommen dort eine weitere Chance, ihnen fehlt noch die Olympia-Norm.
Bisher hatte das DSV-Quartett in den Staffelrennen die Ränge vier und fünf erreicht. In Ruhpolding steht am kommenden Donnerstag das letzte Staffelrennen vor den Winterspielen an.












