Handball

Kiel kämpft sich ins Finale der European League

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Die Kieler Spieler bejubeln einen Treffer.

Die Kieler Spieler bejubeln einen Treffer.

Von dpa

Die Handballer des THW Kiel stehen im Endspiel der European League. Die Norddeutschen gewannen ihr Halbfinale beim Final Four in Hamburg gegen den französischen Vertreter Montpellier HB nach einem spannenden Spiel mit 29:28 (15:12). Damit nahmen die „Zebras“ Revanche für die 31:32-Niederlage aus dem Vorjahr.

Im Endspiel am Sonntag (18.00 Uhr/Dyn) geht es entweder gegen die SG Flensburg-Handewitt oder die MT Melsungen, die im Anschluss in einem Bundesliga-Duell den zweiten Final-Teilnehmer ermitteln. Beste Werfer im ersten Halbfinale waren Eric Johansson mit sechs Treffern für Kiel und David Balaguer mit acht Toren für Montpellier.

Beide Teams starteten mit viel Respekt in die Partie. Tore blieben in der Anfangsphase Mangelware. Kiels Lukas Zerbe traf mit einem Siebenmeter nur die Latte, Montpelliers Kylian Villeminot setze einen Strafwurf an den Pfosten und scheiterte bei einem weiteren Versuch am Kieler Keeper Andreas Wolff.

Montpelliers Bryan Monte beim Torwurf.

Montpelliers Bryan Monte beim Torwurf.

Erst allmählich fand der deutsche Rekordmeister zu seinem Spiel. Zwar blieb die Fehlerquote weiterhin hoch, doch Lukas Laube stellte in Unterzahl auf 12:8 (21.). Zerbe erhöhte auf 15:10 (26.). Dazu blieb Wolff ein verlässlicher Faktor in der Kieler Defensive. Immer wieder war der Nationaltorwart bei klaren Gelegenheiten der Franzosen zur Stelle.

Der Beginn des zweiten Abschnitts gehörte dann den Franzosen. Beim 16:16 (37.) war der Ausgleich geschafft. Per Doppelschlag brachte Rechtsaußen Balaguer Montpellier mit 20:18 in Führung (41.). Kiel setzte auf den siebten Feldspieler und wendete das Blatt erneut zum 27:24 (53.). Mit einem 28:28 ging es in die letzten 30 Sekunden. Ein Johansson-Treffer und eine Doppelparade von Wolff ließen die Kieler schließlich jubeln. Größte Hypothek der Franzosen waren die insgesamt sechs vergebenen Siebenmeter.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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