Heißes EM-Duell mit Frankreich

Zocken verboten: Handballer kämpfen um Medaillentraum

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Torhüter David Späth erhielt gegen Dänemark den Vorzug vor Andreas Wolff.

Torhüter David Späth erhielt gegen Dänemark den Vorzug vor Andreas Wolff.

Von dpa

Deutschlands Handballer haben die erwartbare Niederlage gegen Topfavorit Dänemark blitzschnell abgeschüttelt und sich auf das Endspiel im Kampf ums EM-Halbfinale eingeschworen. „Für uns ist die Ausgangslage recht einfach zu definieren: Wir spielen auf Sieg. Wir pokern nicht. Ich vertraue dieser Mannschaft. Ich bin positiv gestimmt, dass wir da sind, wenn es drauf ankommt“, sagte Torhüter David Späth vor dem Alles-oder-nichts-Duell mit Frankreich an diesem Mittwoch (18.00 Uhr/ZDF/Dyn).

Vor der Revanche für das Viertelfinale der Olympischen Spiele 2024 liegt Deutschland trotz des 26:31 gegen Dänemark mit sechs Pluspunkten noch auf Platz zwei. Ein Unentschieden gegen die Franzosen würde zum Einzug in die Medaillenspiele reichen. Eine Niederlage gegen die Équipe Tricolore, und der Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason bleibt nur noch das undankbare Spiel um Platz fünf. „Wir können alles gewinnen oder alles verlieren“, fasste Rückraumspieler Nils Lichtlein die zwei Szenarien zusammen.

Spielmacher Juri Knorr kann die Erwartungen bislang nicht erfüllen.

Spielmacher Juri Knorr kann die Erwartungen bislang nicht erfüllen.

Mut macht der deutschen Riege, dass sie bereits in der ersten Turnierphase mit dem Rücken zur Wand und gegen Spanien mächtig unter Druck gestanden hatte. „Das hilft enorm, dass wir schon in der Vorrunde ein Alles-oder-nichts-Spiel hatten. Für uns ist alles drin. Wir haben das Potenzial und wir haben die Kraft, die Franzosen zu schlagen“, befand Abwehrspieler Tom Kiesler. Teamkollege Marko Grgic kündigte an: „Wir werden alle acht Millionen Prozent dafür geben, dass wir ins Halbfinale kommen.“

Dass die DHB-Auswahl zum Hauptrundenabschluss das Weiterkommen in der eigenen Hand hat, hatten nicht alle erwartet. Sowohl Gislason als auch Spielmacher Juri Knorr oder Kapitän Johannes Golla hatten von der schwersten Auslosung ihrer Karriere gesprochen.

Entsprechend zufrieden blickt Knorr, der bei dieser Endrunde bislang nicht so stark aufspielt, auf die Ausgangslage: „Hätte uns das vor dem Turnier jemand gesagt, hätten wir es genommen. Dass ein Unentschieden reicht, ist natürlich im Kopf, falls es am Schluss zu so einem Szenario kommt. Aber im Endeffekt bedeutet es nur, dass wir eine gute Ausgangsposition haben“, sagte der Führungsspieler.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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