Radsport

Grand Départ im Osten: Tour-Chef sieht verlockendes Vorhaben

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Die Tour de France 2029 soll in Mitteldeutschland beginnen. (Archivbild)

Die Tour de France 2029 soll in Mitteldeutschland beginnen. (Archivbild)

Von dpa

Tour-de-France-Chef Christian Prudhomme hat die Hoffnungen auf einen Start des größten Radrennens der Welt im Jahr 2029 im Osten Deutschlands weiter geschürt. „Das uns vorgestellte Projekt ist zweifellos ein verlockendes Vorhaben, das wir mit größter Aufmerksamkeit prüfen werden“, sagte der 65 Jahre alte Franzose in Berlin bei der offiziellen Übergabe der Bewerbung des deutschen Verbandes German Cycling und des Vereins „Grand Départ Allemagne“.

Prudhomme hob besonders die historische Bedeutung eines Grand Départs in Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 40 Jahre nach der friedlichen Revolution und dem Fall der Berliner Mauer hervor. „Das ist ein so wichtiger Jahrestag für die Deutschen. Aber auch für ganz Europa und über Europa hinaus, für alle Menschen, die an die Freiheit glauben“, sagte er vor dem Brandenburger Tor.

Gemeinsam mit den beteiligten Bundesländern Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie mit Unterstützung des Bundes solle „ein europäisches Zeichen für Freiheit, Zusammenhalt und die deutsch-französische Freundschaft“ gesetzt werden, hieß es von German Cycling und „Grand Départ Allemagne“.

Der Tour-Veranstalter Amaury Sport Organisation (ASO) entscheidet über die Vergabe. Der sogenannte Grand Départ umfasst in der Regel unter anderem die Teampräsentation und mehrere Renntage. Voraussichtlich soll bis Anfang 2027 eine Entscheidung fallen. Geplant sind ein Prolog in Berlin sowie drei Etappen durch Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Die Strecke soll historische Schauplätze passieren und die Radsporttradition Ostdeutschlands in den Mittelpunkt stellen.

1987 startete die Tour im damaligen West-Berlin. Den letzten von bislang vier Grand Départs in Deutschland gab es 2017 in Düsseldorf. Als Mitbewerber sind unter anderem die Heimat von Tour-Dominator Tadej Pogacar, Slowenien, und die tschechische Hauptstadt Prag im Gespräch.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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