Fußball-Bundesliga

Freiburgs Matanovic trifft doppelt gegen Ex-Club St. Pauli

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Igor Matanovic (l) traf doppelt für den SC Freiburg.

Igor Matanovic (l) traf doppelt für den SC Freiburg.

Von dpa

Ausgerechnet Igor Matanovic hat die Abstiegssorgen seines ehemaligen Clubs FC St. Pauli in der Fußball-Bundesliga vergrößert. Der 22-Jährige traf beim 2:1 (0:1)-Auswärtssieg seines SC Freiburg doppelt. Der gebürtige Hamburger war in der 65. und der 79. Minute erfolgreich und machte die Wende in der Partie perfekt. Noch zur Pause hatten die Gastgeber vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion nach einer starken ersten Halbzeit dank des Treffers von Danel Sinani (24.) geführt.

Durch die Niederlage verpassten es die Hamburger, den Abstiegsrelegationsplatz 16 zu verlassen und den Abstand zu den direkten Abstiegsrängen zu vergrößern. Der Europa-League-Viertelfinalist aus Freiburg kann nach seinem erst dritten Auswärtssieg weiter auf eine erneute Europapokal-Qualifikation hoffen.

Umjubelter Torschütze: St. Paulis Danel Sinani (3.v.l.) nach seinem Tor zum 1:0
Umjubelter Torschütze: St. Paulis Danel Sinani (3.v.l.) nach seinem Tor zum 1:0
Umjubelter Torschütze: St. Paulis Danel Sinani (3.v.l.) nach seinem Tor zum 1:0
Stimmungsvoller Fan-Empfang für St. Pauli-Spieler
Stimmungsvoller Fan-Empfang für St. Pauli-Spieler
Stimmungsvoller Fan-Empfang für St. Pauli-Spieler
Beide Teams lieferten sich ein abwechslungsreiches Duell.
Beide Teams lieferten sich ein abwechslungsreiches Duell.
Beide Teams lieferten sich ein abwechslungsreiches Duell.

Mehr als 1.000 St. Pauli-Fans empfingen jubelnd den Mannschaftsbus an der Einfahrt zum Millerntor-Stadion mit Pyro und Feuerwerk als Einstimmung auf Abstiegskampf pur.

Und die Aktion der Anhänger des Kiezclubs verfehlte ihre Wirkung nicht. Nach einer kurzen Abtastphase machten die Hamburger im wieder einmal ausverkauften Millerntor-Stadion Druck, kombinierten bisweilen ansehnlich und kamen vor der Pause zu etlichen Chancen.

Mathias Rasmussen (6./22.) und Joel Chima Fujita (18.) hatten noch die besten Möglichkeiten. Auch vor dem Eckball, der zur Führung durch Sinani führte (24.), war Fujita im letzten Moment gestoppt worden.

Zwar war die Führung der Hamburger zur Pause durchaus verdient, die Freiburger versteckten sich aber keineswegs. Trotz der Belastungen nach dem 5:1 gegen Genk im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League und dem Einzug in die Runde der letzten Acht hatte Trainer Julian Schuster dieselbe Startelf wie am Donnerstag auf Feld geschickt.

Von Müdigkeit war zunächst wenig zu spüren. Schon früh hätten Niklas Beste (3.) und Freiburgs neuer Rekordtorschütze Vincenzo Grifo (19.) in seinem 300. Bundesliga-Spiel die Gäste in Führung bringen können. Beste verzog aus aussichtsreicher Position, Grifo scheiterte an St. Paulis Torwart Nikola Vasilj. Kurz vor der Pause wurde Yuito Suzuki nach Zuspiel von Matthias Ginter im letzten Moment vor dem St. Pauli-Tor geblockt.

Freiburgs Trainer Schuster reagierte, brachte nach dem Seitenwechsel Cyriaque Irié für Beste und Philipp Lienhart für Bruno Ogbus. Das Spiel der Gäste wurde flüssiger, der Druck auf die Gastgeber größer. Kiez-Keeper Vasilj geriet mehr und mehr in den Mittelpunkt.

Matanovic (52.) scheiterte zunächst ebenso an dem Bosnier wie Ginter (53.) nach einem Eckball. Grifos Schuss (55.) war letztlich zu harmlos, um Vasilj zu bezwingen.

Als die Hamburger sich gerade von dem Druck der Freiburger zu befreien schienen, fiel der Ausgleich. Einen Schuss von Grifo lenkte Matanovic unhaltbar für Vasilj ins St. Pauli-Tor. Wenig später wurde ein weiterer Freiburger Treffer durch Irié nach VAR-Entscheid (74.) aberkannt. Doch fünf Minuten später machte Matanovic mit seinem zweiten Treffer doch noch für die Gäste alles klar.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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