WM-Test

Nagelsmann nach Karl-Verletzung: „Kann trotzdem stolz sein“

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Musste Lennart Karl trösten: Bundestrainer Julian Nagelsmann

Musste Lennart Karl trösten: Bundestrainer Julian Nagelsmann

Von dpa

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Lennart Karl nach dessen Aus für die Fußball-Weltmeisterschaft viel Zuspruch gegeben. „Er kann trotzdem super stolz auf sich sein, dass er überhaupt mit 18 Jahren die Chance hatte, eine WM zu spielen“, sagte Nagelsmann im Sender RTL vor der WM-Generalprobe gegen den Co-Gastgeber USA in Chicago.

Einen Tag zuvor hatte sich das Top-Talent des FC Bayern München im Abschlusstraining einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zugezogen. Er ist bereits nach Deutschland zurückgekehrt. Der Vorfall geschah laut Nagelsmann in der Mitte der Übungseinheit in einem Abschlussspiel bei einem „relativ einfachen Torschuss“.

„Ich habe sofort gemerkt, dass es, glaube ich, eher was Schlimmeres ist“, berichtete der Bundestrainer. „Er hat kurz gebraucht, dann sind die Tränen geflossen.“ Nagelsmann geht davon aus, dass Karl etwa vier bis sechs Wochen, vielleicht auch länger ausfallen werde.

Pechvogel schon vor der WM: Lennart Karl

Pechvogel schon vor der WM: Lennart Karl

Es sei tragisch, „wenn du so ein junger Mensch bist, die Chance kriegst, diese dann sausen lassen zu müssen aufgrund einer Verletzung. Das tut weh, hat uns wehgetan, tut uns als Mannschaft weh, weil er ein wichtiger Spieler gewesen wäre.“

Nach Karls Ausfall hat Nagelsmann den Leipziger Assan Ouédraogo (20) nachnominiert. „Ich glaube, er war gerade frisch im Urlaub, aber er hat sich extrem gefreut und hat, glaube ich, direkt gepackt, noch während ich am Telefon war“, sagte der Bundestrainer.

Ganz so schnell ging es bei Ouédraogo nicht. „Als Julian Nagelsmann mir gesagt hat, dass ich nun dabei bin, musste ich den Moment erst einmal kurz verarbeiten und realisieren, bevor ich direkt meine Sachen gepackt habe“, sagte er laut einem Post seines Clubs RB Leipzig bei X.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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