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DEL-Chef wettert gegen NHL wegen Spielen in Deutschland

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DEL-Chef Gernot Tripcke gefällt die Terminierung der NHL-Spiele in Deutschland nicht. (Archivbild)

DEL-Chef Gernot Tripcke gefällt die Terminierung der NHL-Spiele in Deutschland nicht. (Archivbild)

Von dpa

DEL-Chef Gernot Tripcke kritisiert kurz vor dem Eishockey-Saisonstart die Art und Weise der NHL-Offensive mit mehreren Ligaspielen in Deutschland massiv. Insbesondere die Terminierung der Partien zwischen den Ottawa Senators mit Top-Star Tim Stützle und den Chicago Blackhawks in diesem Jahr in Düsseldorf empfindet der Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga als Affront. Die Spiele finden kurz vor Weihnachten am 18. und 20. Dezember zu einer besonders attraktiven Zeit für Zuschauer statt.

„Sie haben ihre Spiele angekündigt, isoliert, ohne Rücksprache mit den Clubs, mit uns oder dem DEB. Das geht spielplanmäßig gegen 28 Proficlubs hier in Deutschland“, sagte Tripcke. „Das kann man besser machen.“

Eishockey-Superstar Leon Draisaitl kam für die Verkündung der NHL-Spiele in Deutschland nach München. (Archivbild)
Eishockey-Superstar Leon Draisaitl kam für die Verkündung der NHL-Spiele in Deutschland nach München. (Archivbild)
Eishockey-Superstar Leon Draisaitl kam für die Verkündung der NHL-Spiele in Deutschland nach München. (Archivbild)
Leon Draisaitl kommt mit seinen Edmonton Oilers 2027 nach Köln. (Archivbild)
Leon Draisaitl kommt mit seinen Edmonton Oilers 2027 nach Köln. (Archivbild)
Leon Draisaitl kommt mit seinen Edmonton Oilers 2027 nach Köln. (Archivbild)

Verluste für deutsche Clubs wegen NHL-Spielen?

Durch die Ansetzung der NHL-Spiele in der Heimstätte der Düsseldorfer EG, entgehen dem Zweitligisten potenzielle gute Einnahmen durch Heimspiele, die in jener Zeit traditionell besonders gut besucht sind. Zudem handelt es sich um reguläre Spieltage in den DEL und DEL2, an denen es dann weniger Aufmerksamkeit und weniger Zuschauer in den Stadien und am Fernseher geben dürfte.

„Ich hoffe, dass man sich berappelt und eine Win-win-Situation kreiert“, appellierte Tripcke. „Bislang ist das isoliert und fernab vom deutschen Eishockey.“ Dabei verwies der 58-Jährige auf die eigentlich guten Beziehungen nach Nordamerika. „Wir sprechen schon viel, es gibt auch viele freundschaftliche Beziehungen zu einzelnen Leuten. Nur leider läuft dann das, was passiert über internationale Großvermarkter.“

Tripcke: Kein Austausch mit NHL

Die NHL hatte zunächst die beiden Spiele in diesem Jahr in Düsseldorf und später weitere Partien im kommenden Jahr mit Leon Draisaitls Edmonton Oilers in Köln und JJ Peterkas Boston Bruins in München angekündigt. Zudem sollen für mindestens drei Jahre reguläre NHL-Spiele in Deutschland stattfinden.

„Es gab auch nach der Ankündigung der Spiele in München und Köln keine neuerliche Kontaktaufnahme, es ist nichts passiert“, sagte Tripcke, der auch nicht vom nachhaltigen Nutzen der Millionen-Investitionen der NHL überzeugt ist. „Ich weiß nicht, was die rund um die Spiele machen.“

Die Saison in der DEL beginnt am Donnerstag (19.30 Uhr) mit dem Auftaktspiel vom Titelverteidiger Eisbären Berlin gegen die Straubing Tigers. Das Spiel ist frei empfangbar bei MagentaSport zu sehen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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