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Das war die WM-Nacht: Iran verhindert Niederlage

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Der Iraner Mohammad Mohebbi jubelt über seinen Treffer.

Der Iraner Mohammad Mohebbi jubelt über seinen Treffer.

Von dpa

Die iranische Fußball-Nationalmannschaft hat in ihrem politisch stark aufgeladenen ersten WM-Spiel einen sportlichen Rückschlag vermieden. Das Team kam nach zweimaligem Rückstand zu einem 2:2 (1:1) gegen Neuseeland. Die Partie stand angesichts des nahenden Rahmenabkommens im Krieg der USA gegen den Iran in einem besonderen Fokus.

Rund um die Partie in Inglewood waren zahlreiche symbolträchtige Fahnen und auch Protestbekundungen zu sehen. „Die Fußballmannschaft der terroristischen Islamischen Republik vertritt nicht die Menschen im Iran“, war auf einem Schild zu lesen. Viele Menschen schwenkten alte iranische Flaggen aus der Zeit vor der Islamischen Revolution, die ein Protestsymbol der Opposition darstellen.

Maxi Araujo rettete Uruguay einen Punkt gegen Saudi-Arabien.
Maxi Araujo rettete Uruguay einen Punkt gegen Saudi-Arabien.
Maxi Araujo rettete Uruguay einen Punkt gegen Saudi-Arabien.
Senegals Trainer Pape Thiaw freut sich über die guten Leistungen der afrikanischen Teams - eine Überraschung sind sie für ihn nicht.
Senegals Trainer Pape Thiaw freut sich über die guten Leistungen der afrikanischen Teams - eine Überraschung sind sie für ihn nicht.
Senegals Trainer Pape Thiaw freut sich über die guten Leistungen der afrikanischen Teams - eine Überraschung sind sie für ihn nicht.

Das sind die weiteren wichtigen Themen der Nacht:

Nach Spanien hat auch Uruguay als zweiter Favorit der Gruppe H einen Stotter-Start hingelegt. Der zweimalige Weltmeister musste sich in seinem Auftaktspiel in Miami gegen Saudi-Arabien mit einem 1:1 (0:1) zufriedengeben. Die Kritik an Startrainer Marcelo Bielsa (70) dürfte angesichts der in der ersten Halbzeit schwachen Leistung zunehmen.

Maxi Araujo (80. Minute) rettete mit seinem Ausgleichstreffer der nach dem Seitenwechsel drückend überlegenen La Celeste zumindest einen Punkt. Abdulelah Al-Amri (41.) hatte Saudi-Arabien in Führung gebracht und Hoffnungen auf einen zweiten Coup nach dem Sensations-Sieg bei der WM 2022 gegen den späteren Weltmeister Argentinien gemacht.

Seine viel diskutierte Handgeste hat für den australischen Schiedsrichter Shaun Evans keine Konsequenzen durch den Weltverband FIFA. Das unabhängige Disziplinarkomitee habe die Angelegenheit geprüft und keinen Beweis für einen Verstoß gegen den FIFA-Disziplinarcode festgestellt, teilte der Weltverband auf dpa-Anfrage mit.

Zuvor hatte Evans den Verdacht zurückgewiesen, mit der Geste während der TV-Übertragung des WM-Spiels zwischen Deutschland und Curaçao (7:1) bewusst eine Botschaft gesendet zu haben. „Ich möchte klarstellen, dass ich weder absichtlich eine Handgeste noch ein Symbol verwendet habe, um irgendeine Botschaft, Zugehörigkeit, ein Spiel oder eine Überzeugung zu vermitteln“, wurde Evans in einer FIFA-Mitteilung zitiert.

Für Senegals Trainer Pape Thiaw kommen die guten Ergebnisse afrikanischer Mannschaften in der bisherigen Gruppenphase nicht unerwartet. „Für Sie mag es eine Überraschung sein, für mich nicht“, sagte der 45-Jährige, als er vor der heutigen Partie seiner Mannschaft gegen Frankreich auf die Resultate der Auftaktspiele angesprochen wurde.

„Afrikas Fußball hat sich stark gewandelt“, erklärte Thiaw. Das habe man schon beim Halbfinal-Einzug der Marokkaner bei der WM 2022 in Katar gesehen. Nun seien noch mehr afrikanische Teams dabei. Auch beim Afrika Cup im vergangenen Winter habe man sehen können, „dass das Niveau sehr hoch ist“.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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