Skicross

Auch Niederbayerin Bachl-Staudinger brüllt Maier zu Olympia-Gold

Die Skicrosserin aus dem Landkreis Straubing-Bogen ist hautnah dabei, als sich ihre Teamkollegin Gold schnappt. Für sie selbst war ihre Olympia-Premiere vor allem eine Gelegenheit zum Lernen.

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Erstmals bei Olympia am Start: Leonie Bachl-Staudinger.

Erstmals bei Olympia am Start: Leonie Bachl-Staudinger.

Von Redaktion Sport

Für Leonie Bachl-Staudinger war ihre erste Olympia-Teilnahme vor allem eines: eine Gelegenheit zum Lernen. Das hatte sie schon im Vorfeld betont. Die Skicrosserin aus Straßkirchen im Landkreis Straubing-Bogen schied bei der Entscheidung am Freitag in der ersten K.o.-Runde, dem Achtelfinale, aus. In der Qualifikation hatte sie zuvor Platz 19 belegt. Damit blieb sie im Rahmen der Erwartungen, ihr bestes Weltcup-Ergebnis in dieser Saison war Platz zwölf.

„Ich habe mein Bestes gegeben“, bilanzierte die 21-Jährige im ZDF nach ihrem Aus. „Für mich ist es das erste große Event, deswegen wollte ich es mir einfach anschauen. Ich hab’s probiert, aber ich hab leider kleine Fehler gemacht, und die machen halt dann gleich was aus.“

„Ich habe mein Bestes gegeben“, sagt Leonie Bachl-Staudinger nach ihrem Aus im Achtelfinale.

„Ich habe mein Bestes gegeben“, sagt Leonie Bachl-Staudinger nach ihrem Aus im Achtelfinale.

Vor allem beim Start hatte Bachl-Staudinger, die in Berchtesgaden wohnt und für den TV Schierling startet, Probleme und verlor an den ersten Wellen viel Zeit. Die hochkarätige Konkurrenz, Fanny Smith aus der Schweiz - spätere Silbermedaillengewinnerin - und Hannah Schmidt aus Kanada zog weit davon und war im weiteren Verlauf nicht mehr einzuholen. Die Chinesin Zhang Xuelian konnte Bachl-Staudinger aber hinter sich halten.

„Auch nur ein Rennen“

Was sie nun bei ihrer Olympia-Premiere gelernt habe? „Dass es trotz dem ganzen Trubel doch nur ein Rennen ist. Dass wir all das beibehalten, was wir immer machen, das heißt, das Beste geben und Schritt für Schritt denken“, meinte die Niederbayerin.

Und am Ende gab es für Bachl-Staudinger und ihre Teamkolleginnen Veronika Redder und Luisa Klapprott doch noch großen Grund zum Jubeln, als sich Daniela Maier die Goldmedaille schnappte. „Wir drei Mädels sind die größten Fans. Wir stehen da unten und brüllen einfach nur und hoffen, dass es für eine Medaille reicht“, hatte Bachl-Staudinger noch vor Maiers entscheidenden Läufen gesagt. Das Daumendrücken hat geholfen.

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