Kickboxen
Asude Dursun mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“ ausgezeichnet

Kai Becker
Mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“, dem „Bundesverdienstkreuz des Sports“, wurde Asude Dursun, Weltmeisterin im Vollkontakt-Kickboxen, aus Deggendorf ausgezeichnet.
Mehr als 80 deutsche Weltmeisterinnen und Weltmeister sind am Mittwoch in Berlin mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“, der höchsten nationalen Ehrung für sportliche Spitzenleistungen in Deutschland, ausgezeichnet worden. Die feierliche Verleihung fand im Bundeskanzleramt statt und würdigte Athleten, die auf internationaler Ebene außergewöhnliche Erfolge erzielt haben.
Überreicht wurde die Auszeichnung durch Staatsministerin Christiane Schenderlein an Sportler aus unterschiedlichen Disziplinen. Das „Silberne Lorbeerblatt“ steht für herausragende sportliche Leistungen, aber ebenso für jahrelange Disziplin, Durchhaltevermögen, mentale Stärke und eine vorbildliche Haltung im Leistungssport.
Unter den Geehrten befand sich auch Asude Dursun, Weltmeisterin im Vollkontakt-Kickboxen bis 48 Kilogramm. Ihre Auszeichnung unterstreicht die zunehmende Anerkennung nicht-olympischer Sportarten auf höchster staatlicher Ebene. Die Ehrung würdigt dabei nicht nur einen einzelnen Weltmeistertitel, sondern den langfristigen Weg an die internationale Spitze.
Bereits die zweite Deggendorfer Kickboxerin
Bereits 2024 wurde mit Julia Irmen eine Kickboxerin aus Deggendorf mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“ ausgezeichnet. In einer feierlichen Zeremonie am 7. März 2024 ehrte das Bundesministerium des Innern und für Heimat unter der Leitung von Bundesinnenministerin Nancy Faeser die Athletin für ihre herausragenden sportlichen Leistungen.
Das „Silberne Lorbeerblatt“ gilt auch als das „Bundesverdienstkreuz des Sports“ und stellt die höchste Form der Anerkennung für sportliche Erfolge in Deutschland dar.
Sowohl für die Stadt Deggendorf als auch den den Verein Fighting Sports Team Becker besitzen diese beiden Auszeichnungen eine besondere Bedeutung. Mit Asude Dursun und Julia Irmen trainieren dort zwei Sportlerinnen, die mit der höchsten sportlichen Ehrung der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden waren. Diese Auszeichnung stellt sowohl für den Verein als auch für den regionalen Sportstandort eine außergewöhnliche Anerkennung dar.








