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102. Turniersieg: Tennisstar Djokovic triumphiert in Peking

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Novak Djokovic gewinnt das Finale in Peking.

Novak Djokovic gewinnt das Finale in Peking.

Von dpa

Tennis-Superstar Novak Djokovic hat seine famose Siegesserie in Peking auch im Finale ausgebaut und den nächsten Meilenstein seiner grandiosen Karriere gesetzt. Der 39 Jahre alte Serbe gewann das Endspiel gegen Alex de Minaur, nachdem der Australier beim Stand von 6:7 (3:7), 1:0 aus seiner Sicht verletzungsbedingt aufgeben musste.

„Das bedeutet mehr, als nur eine Trophäe zu gewinnen“, sagte der Altstar. Djokovic gewann damit auch sein 34. Match in Peking, wo er weiter ungeschlagen ist. Es war sein insgesamt siebter Titel bei den China Open und sein insgesamt 102. auf der Profitour. Der 24-malige Grand-Slam-Turniergewinner ist der erste männliche Tennisprofi seit dem damals 43-jährigen Ken Rosewall 1977 in Hongkong, der nach Vollendung seines
39. Lebensjahres einen Titel auf Tour-Ebene gewinnen konnte.

Körperlich hat Djokovic weiter Probleme.
Körperlich hat Djokovic weiter Probleme.
Körperlich hat Djokovic weiter Probleme.
Helfer kümmern sich um einen Mann, der von einem Ball verletzt wurde, den der Russe Medwedew in die Zuschauerränge geschlagen hatte.
Helfer kümmern sich um einen Mann, der von einem Ball verletzt wurde, den der Russe Medwedew in die Zuschauerränge geschlagen hatte.
Helfer kümmern sich um einen Mann, der von einem Ball verletzt wurde, den der Russe Medwedew in die Zuschauerränge geschlagen hatte.
Daniil Medwedew verlässt den Platz, nachdem er disqualifiziert wurde.
Daniil Medwedew verlässt den Platz, nachdem er disqualifiziert wurde.
Daniil Medwedew verlässt den Platz, nachdem er disqualifiziert wurde.

Djokovic zeigte sich im ersten Satz wie schon bei seinen Siegen in den Runden zuvor gegen Alexander Zverev und Daniil Medwedew in starker Form. Zum zweiten Satz kam de Minaur mit einer Bandage am linken Bein zurück, und nach dem nur mit Mühe gewonnenen Aufschlagspiel zum 1:0 gab der Australier auf.

Halbfinalsieg mit Eklat

Es war das zweite Mal in Folge, dass Djokovic das Match nicht regulär beenden konnte. Ins Finale war er auch deswegen eingezogen, weil sein Halbfinalgegner Medwedew disqualifiziert wurde. Der Russe hatte gegen Ende des zweiten Satzes nach einem verlorenen Punkt den Ball ins Publikum geschlagen und dabei einen Zuschauer im Gesicht getroffen. Der Besucher musste mit offensichtlichen Schmerzen von der Tribüne geführt werden. Djokovic wurde beim Stand von 7:5, 5:3, 15:15 zum Sieger erklärt.

Körperliche Probleme halten an

Djokovic präsentierte sich in Peking phasenweise wie in besten Tagen - hatte aber auch hier immer wieder mit körperlichen Problemen zu kämpfen. Immer wieder keuchte er nach langen Ballwechseln, legte seinen Oberkörper über den Schläger, ging in die Knie. Mitunter schleppte er sich förmlich beim Seitenwechsel auf die Bank.

„Die Wahrheit ist, dass dieses Jahr für mich ein großer, großer Kampf war, mit einigen ganz bestimmten Problemen, mit denen ich zu kämpfen hatte“, sagte Djokovic während des Turniers bei einer Pressekonferenz. Genauer ging er - genau wie in der jüngeren Vergangenheit - nicht auf die Probleme ein.

„Es hat eher mit meiner Gesundheit zu tun. Ich möchte nicht verraten, was es genau ist, aber ich versuche, gemeinsam mit meinem Team der Sache auf den Grund zu gehen“, sagte Djokovic: „Manchmal klappt es besser, manchmal nicht.“ Die meisten Spiele und Turniere seien in dieser Saison für ihn „körperlich ein echter, echter Kampf“ gewesen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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