Erst wieder 2028
Warum der Ostbayerische Faschingszug 2027 nicht durch Regensburg läuft

Erich Kuttenberger
Der Ostbayerische Faschingszug, hier in einem früheren Jahr in der Maxstraße, wird im nächsten Jahr nicht durch Regensburg führen. (Archivfoto)

Die älteste Karnevalsgesellschaft Bayerns, die Narragonia Regensburg, wird die Regentschaft über die Stadt am 11.11. übernehmen. Die Vorbereitungen für die anstehende Faschingssession sind weitgehend abgeschlossen. Alle Veranstaltungen sind geplant. Aber: Einen Faschingszug wird es 2027 nicht geben, so Präsident Erich Lichtl.
„Wir liegen im Zeitplan. Nachdem es gerade ab dem 11.11. viele Ballveranstaltungen und auch Weihnachtsmärkte mit hoher Besucherfrequenz gibt, denke ich, dass dem Fasching ab Neujahr nichts im Wege steht“, sagt Lichtl. Allerdings gebe es einen Wermutstropfen. Der Ostbayerische Faschingszug werde auch 2027 nicht in Regensburg stattfinden.
2028 steht ein Jubiläumsjahr bevor
Aus organisatorischen Gründen und der kurzen Faschingssession habe der Verein sich entschieden, diesen auch 2027 wieder auszusetzen. Auch eine Prunksitzung werde es diese Session nicht geben, zu groß sei der Aufwand in der Kürze der Zeit, sagt Lichtl. „Wir konzentrieren uns aber auf 2028, hier wird es zum Jubiläumsjahr 180 Jahre Narragonia einen langen Fasching mit dem Ostbayerischen Faschingszug und vielen anderen Veranstaltungen geben“, so der Präsident.
Nun stehe aber erst mal die heiße Phase für diese Session an. Am 11.11. werde man um 11.11 Uhr zum ersten Mal vom neuen Oberbürgermeister Thomas Burger im Reichssaal empfangen. „Als neues Stadtoberhaupt wird der Sturm auf das Rathaus der Narragonia sicher auch für ihn ein Erlebnis“, so Lichtl.
Ein weiterer Höhepunkt für die Narragonia Regensburg sei der Hof- und Diplomatenball am 23. Januar um 19 Uhr in der RT-Halle. Dabei wird der traditionelle Radi-Orden der Narragonia verliehen. Mit dem ersten Kinderfasching und der „Musi-Karin“ geht es am 24. Januar von 14 bis 17 Uhr in der RT-Halle weiter. Ein neues Event in der RT-Halle ist der Faschingsball am 30. Januar ab 19 Uhr mit der Liveband „The Letters“. Es wird eine Maskenprämierung mit Preisen geben.
Der Kinderfasching mit der „Kinder-Mitmach-Konzert-Party mit der Donikkl Crew“ der Narragonia wird am 31. Januar von 14 bis 17 Uhr die RT-Halle zum Beben bringen. Der Weiberfasching wird am 4. Februar ab 18 Uhr im Prüfeninger Schlossgarten gefeiert. Es gibt Livemusik der Band „Beat Buddies“. Auch ein Männerballett wird auftreten. Ansonsten haben Männer an diesem Abend erst ab 24 Uhr Zutritt - oder in Frauenkleidung ab 18 Uhr.
Beim Rosenmontagsball am 8. Februar ab 19 Uhr in der RT-Halle mit der Liveband „Feieralarm“ können alle noch mal richtig abfeiern. Es folgt der Kehraus: Am 9. Februar ab 19 Uhr wird die Narragonia in der RT-Halle die Session Revue passieren lassen. Alle Garden, Funken und Prinzenpaare geben noch mal das Beste - und wenn Mitternacht der „Boandlkramer“ die Prinzen zu sich holt, wird es sicher wieder wehmütig im Saal. Mit dem Geldbeutelwaschen am Aschermittwoch, 10. Februar, um 11.11 Uhr an der Historischen Wurstkuchl wird der Fasching beendet. Bei allen Veranstaltungen wird es Auftritte der Garden und Prinzenpaare sowie Funkenmariechen geben.
Bei allen Veranstaltungen in der RT-Halle wird das Catering „mit vernünftigen Preisen von der Narragonia organisiert“, betont Lichtl. Auch Barbetrieb mit den Hofdamen der Narragonia wird es bei den Abendveranstaltungen geben.
Info
Weitere Infos unter www.narragonia.de. Für alle Veranstaltungen gibt es ab 11.11. dort auch Tickets.








