Demonstrationszug

Warnstreiks an Uniklinikum und Universität Regensburg angekündigt

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Verdi fordert ein Angebot in der zweiten Verhandlungsrunde der Länderbeschäftigten. (Symbolbild)

Verdi fordert ein Angebot in der zweiten Verhandlungsrunde der Länderbeschäftigten. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Die Tarifrunde für die Länderbeschäftigten geht in die zweite Runde. Am Mittwoch, 14. Januar, ruft die Gewerkschaft Verdi in der Oberpfalz die Beschäftigten einiger Länderdienststellen zum Warnstreik auf. Das betrifft unter anderem die Uniklinik Regensburg, Universität Regensburg, das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz, Landesamt für Denkmalschutz, Wasserwirtschaftsamt Regensburg und die Regierung der Oberpfalz.

Das Uniklinikum wies in einer Pressemitteilung am Dienstag darauf hin, dass es aufgrund der Warnstreikmaßnahmen zu Leistungseinschränkungen und längeren Wartezeiten im Betrieb kommen könne. Die Patienten- und Notfallversorgung sei aber mittels Notdienstvereinbarung gesichert. Demnach soll sich der Warnstreik von Beginn des Frühdienstes bis zum Ende des Nachtdienstes am Donnerstagmorgen erstrecken. Eine genaue Anzahl der streikenden Mitarbeiter konnte nicht genannt werden, da diese auch spontan noch von ihrem Streikrecht Gebrauch machen können.

Polizei weist auf kurzfristige Sperrungen hin

Wie die Regensburger Polizei am Dienstag mitteilte, wurde für Mittwoch eine Versammlung angemeldet. Im Zeitraum zwischen 9.30 und 13 Uhr soll demnach ein Demonstrationszug nach einer Auftaktkundgebung auf dem Gelände des Uniklinikums über Universitätsstraße, Albertus-Magnus-Straße, Galgenbergstraße, Dr-Martin-Luther-Straße, Gabelsberger Straße und Richard-Wagner-Straße zum Gewerkschaftshaus im inneren Stadtosten ziehen.

Hierdurch werden den Angaben zufolge kurzfristige Straßensperren erforderlich. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, diese in ihre Planungen einzubeziehen. Längere Verkehrssperren werde es nach derzeitigem Kenntnisstand wohl nicht geben.

Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt

Die öffentlichen Arbeitgeber hätten beim Verhandlungsauftakt Anfang Dezember kein Angebot vorgelegt, teilte Verdi am Montag mit. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sieben Prozent mehr Gehalt im Monat. Darüber hinaus fordere die Gewerkschaft die Erhöhung aller Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte und die Laufzeit des neuen Tarifvertrags im öffentlichen Dienst der Länder soll zwölf Monate betragen.

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