Polizei sucht Zeugen

Unbekannte legen Gummimatten auf Gleise in Regensburg

Artikel vorlesen
Aufgelegte Gummimatten auf den Gleisen haben bei Burgweinting für Gefahr gesorgt.

Aufgelegte Gummimatten auf den Gleisen haben bei Burgweinting für Gefahr gesorgt.

Redaktion
Von Redaktion Regensburg

Unbekannte haben am Sonntag Gummimatten auf die Gleise im Regensburger Stadtteil Burgweinting gelegt. Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt und sucht Zeugen.

Am Sonntagmorgen informierte die Bahnbetriebszentrale München die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen darüber, dass ein Teppich auf den Gleisen beim Haltepunkt Burgweinting liege und dieser die Gleise blockiere. Eine alarmierte Bundespolizeistreife stellte laut Polizeimeldung dann jedoch Gummimatten fest, die dort allem Anschein nach absichtlich abgelegt wurden. Dabei habe es sich um mehrere Schwerlastmatten gehandelt, die bei Kettenfahrzeugen untergelegt werden, um Beschädigungen des Untergrunds zu vermeiden.

Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr. Sachdienliche Hinweise werden über die Telefonnummer 09972/9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de erbeten.

Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen warnt in diesem Zusammenhang Kinder und Jugendliche, keine Steine oder andere Gegenstände auf die Schienen zu legen. Züge hätten einen langen Bremsweg und eine Sogwirkung. Im schlimmsten Fall könnten Züge entgleisen. Durch die Splitterwirkung der überfahrenen Steine könnten Personen, die in der Nähe stehen, verletzt werden.

Im Falle einer Notbremsung können entstandene Personen- und Sachschäden zivilrechtliche Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche nach sich ziehen. Geldbußen wegen Ordnungswidrigkeiten oder gar strafrechtliche Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr können die Folge sein.

Autoren des Artikels folgen

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.