Kripo ermittelt
Streit in Regensburger Asylunterkunft endet im Krankenhaus

Patrick Pleul/dpa
Nach einem Streit in einer Flüchtlingsunterkunft in Regensburg ermittelt die Kriminalpolizei. (Symbolbild)
Ein Streit am Mittwochabend unter zwei Asylbewerbern in Regensburg hat nach Angaben der Polizei für einen der beiden im Krankenhaus geendet. Der Tatverdächtige ist noch flüchtig und hat mit einem scharfen Gegenstand seinen Kontrahenten verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Aus bislang unbekannten Gründen sind am 19. Februar zwei junge Männer in einem Gebäude des AnkER-Zentrums Regensburg in Streit geraten. Ein 32-Jähriger hatte einen scharfen Gegenstand bei sich und verletze seinen jüngeren Kontrahenten am Oberkörper. Zeugen konnten dazwischen gehen und den Sicherheitsdienst verständigen.
Nachdem der 32-jährige Tunesier den Komplex umgehend verlassen hatte, wird seitdem nach ihm gefahndet. Er soll nach ersten Recherchen bereits vor dem Vorfall gegenüber dem jüngeren Bewohner Drohungen ausgesprochen haben. Die Kripo ermittelt nun wegen versuchter Tötung.











