Umstrittenes Projekt
Regensburger OB verweist auf Chancen des Rechenzentrums in Wenzenbach

Romina Schmid
Auf dem Parteitag des SPD Unterbezirks Regensburg äußerte sich Thomas Burger auch zum möglichen Rechenzentrum in Wenzenbach.
Ein geplantes Rechenzentrum spaltet aktuell die Gemüter in Wenzenbach. Eine Bürgerinitiative hat sich formiert. Bürgermeister Sebastian Koch, der zugleich der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Regensburg ist, erklärte zuletzt, dass er es falsch finde, das Angebot kategorisch abzulehnen. Er betonte aber auch, dass er sich noch keine abschließende Meinung gebildet habe. Auch beim SPD-Parteitag des Unterbezirks am Montagabend war das Rechenzentrum Thema.
OB Thomas Burger betonte dort zwar, er wolle sich nicht in eine Standortentscheidung im Landkreis einmischen, verwies dann aber doch auf einige Vorteile, die ein solches Rechenzentrum bringen könne. Solche Chancen müssten in eine Abwägung einfließen, fand der OB.
Laut Burger lohnt es sich, „ein Rechenzentrum dorthin zu bauen, wo eine dicke Stromleitung verläuft“. Gemeint ist damit die Leitung Süd-Ost-Link mit einem Umspannwerk, das sowieso in unmittelbarer Nähe des möglichen Rechenzentrums geplant war.
Außerdem, sagte Burger, könne man auch die Abwärme des Rechenzentrums nutzen: „Nicht jede Wärme ist schlecht.“ Bei digitaler Infrastruktur spiele außerdem die Frage von Unabhängigkeit eine Rolle. Es hänge natürlich davon ab, wer Zugriff auf das Rechenzentrum habe und wer nicht. Aber generell sei es sinnvoll, eigene Infrastruktur zu haben.











