Ermittlungen

Polizei gelingt weiterer Schlag gegen Drogenhandel in Regensburg

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Das sichergestellte Cannabis

Das sichergestellte Cannabis

Wahl-O-Mat
Von Redaktion idowa

Der Polizei ist im Zuge der Ermittlungen „Nemo“ ein weiterer Schlag gegen den organisierten Drogenhandel in Regensburg gelungen. Bei mehreren Durchsuchungen am Samstag hätten die Beamten drei Tatverdächtige festgenommen und große Mengen Betäubungsmittel beschlagnahmt, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte.

Die Ermittler hätten demnach rund 7,5 Kilogramm Cannabis, ein Kilogramm Haschisch und mehr als 200 Gramm Kokain gefunden. Zudem hätten sie etwa 24.500 Euro Bargeld, Mobiltelefone, weitere Betäubungsmittel und verschreibungspflichtige Arzneimittel beschlagnahmt. Zudem könne es sich bei 28 originalverpackten Parfümen um Diebesgut handeln, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Das sichergestellte Bargeld

Das sichergestellte Bargeld

Für besondere Aufmerksamkeit habe die Flucht eines mutmaßlichen Drogentransporters auf der A93 gesorgt. Der Fahrer habe bei Regenstauf stark beschleunigt und durch eine riskante Fahrweise und Überholmanöver andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Nach der Flucht über Regensburg-Nord und das nördliche Stadtgebiet hätten Polizisten die beiden Insassen nahe dem Alex-Center festgenommen. Ein Tatverdächtiger und ein Polizist hätten dabei leichte Verletzungen erlitten. Einen weiteren Verdächtigen haben die Polizei bei den parallel laufenden Durchsuchungen festgenommen.

Gegen alle drei Männer aus Tunesien zwischen 25 und 45 Jahren habe eine Ermittlungsrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handels mit Kokain und Cannabis in nicht geringer Menge erlassen.

Die Ermittlungen der „BAO Brennpunkt“ gegen den organisierten Drogenhandel laufen weiter. Im Fokus stehen mögliche weitere Beteiligte und die Strukturen hinter dem Drogenhandel. Die Polizei sucht Zeugen der Fluchtfahrt und bittet insbesondere dabei gefährdete Verkehrsteilnehmer, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0941/506-2001 zu melden.

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