Kokain und Cannabis
Drogenhandel in Regensburg: Polizei durchsucht mehrere Wohnungen

Jan Woitas/dpa
Die Polizei in Regensburg hat am Donnerstag im Zusammenhang mit Ermittlungen in der städtischen Drogenszene drei Verdächtige festgenommen. (Symbolbild)

Die Polizei in Regensburg hat am Donnerstag im Rahmen mehrerer Ermittlungsverfahren drei Personen festgenommen. Laut Polizeibericht stehen die Festnahmen im Zusammenhang mit der Rauschgiftkriminalität in der Stadt. Bei den Durchsuchungen seien auch etwa 500 Gramm Cannabis und geringe Mengen anderer Drogen sichergestellt worden. Ein Verdächtiger wurde bei einem Fluchtversuch schwer verletzt.
Laut Polizei zogen sich die Ermittlungen in dem Fall bereits über mehrere Monate. Insgesamt zehn Verdächtige sollen laut Polizei mit Kokain und Cannabis gehandelt haben. Ein Teil von ihnen soll dabei als Bande agiert haben. Aktiv waren die Verdächtigen demnach vor allem im Umfeld des Hauptbahnhofs und der Maximilianstraße.
Am Donnerstag durchsuchte die Polizei nun mehrere Wohnungen und auch einzelne Zimmer in Regensburger Asylunterkünften. Dabei seien rund 500 Gramm Cannabis, eine geringe Menge weiterer Betäubungsmittel, ein gestohlener E-Scooter sowie Bargeld im dreistelligen Bereich sichergestellt worden. Im Rahmen einer der Durchsuchungen versuchte laut Polizei ein 29-jähriger Syrer, aus einem Fenster zu flüchten und stürzte dabei aus dem zweiten Stock. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe seines Fluchtversuchs sind laut Polizei noch unklar.
Die drei übrigen verhafteten Verdächtigen wurden am Nachmittag in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten gebracht. Bei ihnen handelt es sich laut Polizei um einen 28-jährigen Deutsch-Syrer sowie zwei 27 und 38 Jahre alte Tunesier.











