Regensburger Wirtshaus jetzt zweisprachig

Nun wissen auch die Preißn, was auf den Teller kommt

Damit jeder weiß, was auf den Teller kommt: Das Wirtshaus Gravenreuther in der Regensburger Innenstadt leistet einen wertvollen Beitrag zur bayerisch-preußischen Freundschaft. Die Empfehlung des Tages aus der Gasthaus-Küche gibt es jetzt zweisprachig.

Damit jeder weiß, was auf den Teller kommt: Das Wirtshaus Gravenreuther in der Regensburger Innenstadt leistet einen wertvollen Beitrag zur bayerisch-preußischen Freundschaft. Die Empfehlung des Tages aus der Gasthaus-Küche gibt es jetzt zweisprachig.

Den Bayern und den "Preißn" wird ein angespanntes Verhältnis nachgesagt. Das könnte an der Sprache liegen - man versteht einander einfach nicht (jedenfalls nicht immer). In Regensburg arbeitet man indes aktiv an der innerdeutschen Völkerverständigung.

Die Verantwortlichen vom Wirtshaus Gravenreuther in der Regensburger Innenstadt sind auf eine charmante Idee gekommen: Die Empfehlung des Tages auf der Speisekarte wird zweisprachig präsentiert. Für die Einheimischen auf Bayerisch und für die "Preißn" - weil sie sonst nur Bahnhof verstehen - auf Hochdeutsch. Und so wurden Anfang der Woche auf einer Tafel an der Fassade die "Schwamnerl ausm Woid" mit "Waldpilze aus der Oberpfalz" übersetzt.

Da weiß sofort jeder Bescheid, was auf den Teller kommt. Die bayerisch-preußische Freundschaft hat das Gravenreuther-Team überdies mit dem einladenden Hashtag "Preißn welcome" besiegelt. Na dann: Mahlzeit oder eben "Guten Appetit"!

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