Kurios
Menschenkette hilft Regensburger Geschäft „Schau hi“ beim Umzug

Matthias Lorenz
Die Aktion dauerte statt den angekündigten zwei Stunden nur 20 Minuten, sodass unser Reporter nur noch das Gruppenbild machen, allerdings nicht die Menschenkette fotografieren konnte.
Es war wohl einer der unkonventionellsten Umzüge, die die Altstadt je erlebt hat. Per Menschenkette ließ die Papeterie „Schau hi“ am Dienstagnachmittag gefüllte Kisten von Hand zu Hand vom alten Standort am Neupfarrplatz zum neuen Laden am Kohlenmarkt reichen. In den Sozialen Netzwerken hatte Geschäftsinhaberin Christine Kindermann in den Tagen zuvor nach freiwilligen Helfern gesucht. Als Dank versprach sie den Freiwilligen einen Kaffee im benachbarten Café, eine Blume und zehn Prozent Nachlass beim nächsten Einkauf im „Schau hi“. Kurz vor Beginn der Aktion regnete es etwas. Doch davon ließen sich die 85 Helfer, die auftauchten, nicht beirren. Binnen 20 Minuten war der Umzug abgeschlossen. „Kein Wunder, dass Feuerlöschen funktioniert“, bemerkte Kindermann gegenüber unserer Mediengruppe. Die Aktion sei ein voller Erfolg gewesen und das, obwohl die Kisten für den Umzug eigentlich zu wenige waren. Alles dank der regen Mithilfe der Regensburger.











