Zeugen gesucht

„Komm, steig ins Auto“: Mann soll in Regensburg Kind bedrängt haben

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Die Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. (Symbolbild)

Die Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Ein Spruch, Kratzspuren und eine Flucht: In einer Parkanlage im Regensburger Stadtteil Neuprüll sollen sich am Sonntag Szenen abgespielt haben, die ein Kind wohl so schnell nicht vergessen wird. Glücklicherweise ist es der Polizei zufolge mit dem Schrecken davongekommen.

Laut Polizeibericht soll ein bislang unbekannter Mann das Kind gegen 16.15 Uhr nahe des „Monsterspielplatzes“ in der Mörikestraße angesprochen haben. „Komm, steig ins Auto“, sei demnach der Wortlaut gewesen. Das Kind habe umsichtig reagiert und sich abgewandt, was den Mann aber nicht von seinem Vorhaben abhielt. Er habe versucht, das Kind am Arm festzuhalten und Kratzspuren am Unterarm des Kindes hinterlassen. Dennoch sei es dem Kind gelungen, sich mithilfe eines Cityrollers in Sicherheit zu begeben. Der Mann habe es anfangs verfolgt, aber nach kurzer Distanz aufgegeben.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war das blaue Auto des unbekannten Mannes in der Nähe eines Pavillons innerhalb der Parkanlage abgestellt. Er wird nach Angaben der Polizei wie folgt beschrieben: Es soll sich um einen etwa 40 Jahre alten Mann mit schlanker Statur und einer Körpergröße von ungefähr 1,80 Metern handeln. Er habe zudem einen auffälligen Ziegenbart getragen. Seine Stimme sei als heiser beschrieben worden. Der Mann habe deutsch ohne erkennbaren Akzent gesprochen. Zum Tatzeitpunkt sei er vollständig dunkel, vermutlich schwarz, gekleidet gewesen

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt und Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Zeugen werden gebeten, Hinweise unter Telefon 0941-5062121 zu melden.

Die Polizei bittet eindringlich darum, von Spekulationen oder der Verbreitung unbestätigter Informationen – insbesondere über soziale Medien – abzusehen. Solche Inhalte können demnach die Ermittlungen erschweren und zu unnötiger Verunsicherung führen.

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