Insolvenz

Hallhuber-Filiale in Regensburger Altstadt muss schließen

'Alles muss raus' steht auf einem Fenster der Hallhuber-Filiale in der Altstadt.

"Alles muss raus" steht auf einem Fenster der Hallhuber-Filiale in der Altstadt.

Im Modegeschäft Hallhuber an der Ecke Weiße-Lilien-Straße und Königsstraße tummelten sich am Mittwochnachmittag viele Kundinnen. Angelockt wurden sie von starken Preisnachlässen. Rabatte von bis zu 60 Prozent gewährt das Geschäft aktuell. Der Anlass ist weniger schön: Das Geschäft wird schließen.

"Alles muss raus", "Jetzt oder nie" und "Wir schließen diese Filiale" steht in Großbuchstaben auf den Fenstern des Ladens. Drinnen wird hochwertige Damen-Oberbekleidung zu Schnäppchenpreisen angeboten. "30 Prozent Rabatt", "50 Prozent Rabatt" und "60 Prozent Rabatt" steht an den Kleiderstangen.

Ende Juli hatte die angeschlagene Münchner Modekette Hallhuber mitgeteilt, dass das Amtsgericht München ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet hat. Das Unternehmen sucht derzeit nach einem Investor. Die Kette betreibt bundesweit etwa 200 Filialen. Eine Anfrage unserer Mediengruppe zur Zukunft der Filiale in der Altstadt sowie zu der Filiale in den Regensburg Arcaden blieb am Mittwoch unbeantwortet.

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