Rathaus und Steinerne Brücke
Gleich zwei Protestaktionen richten sich in Regensburg gegen GKV-Sparpaket

Mit einer Protestaktion am Dienstag von 8.15 Uhr bis 8.45 Uhr vor dem Alten Rathaus wollen die Kliniken in Stadt und Landkreis Regensburg sowie die Rettungsdienstvertreter der Hilfsorganisationen mit Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Landrätin Tanja Schweiger und Oberbürgermeister Thomas Burger ein Zeichen gegen das geplante GKV-Sparpaket der Bundesregierung setzen. Nach Auffassung aller Beteiligten gefährden die vorgesehenen Sparmaßnahmen, über die der Bundestag am Freitag entscheiden soll, die medizinische Versorgung der Bevölkerung.
Das sogenannte GKV-Sparpaket (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) soll die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung stabilisieren und Beitragserhöhungen begrenzen. Krankenhäuser und weitere Leistungserbringer kritisieren jedoch, dass die vorgesehenen Einsparungen die medizinische Versorgung gefährden könnten. Die Kliniken in Stadt und Landkreis sehen in den geplanten Kürzungen des GKV-Sparpakets eine Gefahr für die medizinische Versorgung in der Region. Nach ihrer Einschätzung würden die Maßnahmen sowohl den stationären als auch den ambulanten Bereich treffen und unter anderem zu längeren Wartezeiten sowie Einschränkungen bei wichtigen Behandlungen führen.
Auch Krankenhausbeschäftigte und die Gewerkschaft Verdi wollen gegen die GKV-Reform demonstrieren - am Mittwoch ab 16.30 Uhr auf der Steinernen Brücke unter dem Motto „Sozialkahlschlag stoppen“. Dafür wollen sie ein riesiges Transparent entrollen.









