Kommunalwahl
Diese zwölf Kandidaten wollen Oberbürgermeister von Regensburg werden

Imago/Bernhard Klar
Die Uhr tickt. Am 8. März wird ein neuer Oberbürgermeister gewählt, der ins Amtszimmer im Alten Rathaus ziehen wird. Als Termin für eine mögliche Stichwahl ist der 22. März festgelegt.
Am 8. März haben die Regensburgerinnen und Regensburger die Wahl. Der Kampf um die Stadtspitze ist höchst spannend. Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich. Wer nach dem Abschied von Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) aus der Politik Stadtoberhaupt werden möchte? Ein Überblick:
Astrid Freudenstein (CSU): Die amtierende zweite Bürgermeisterin, geboren 1973, gilt bisher als Favoritin. Sie hat einen Amtsbonus und ist bekannt in der Stadt.
Thomas Burger (SPD): In einem internen Kampf um die Kandidatur setzte sich der Diplom-Physiker, geboren 1970, gegen Thomas Rudner durch. Er gehört zum Kreis der Favoriten, ist gut vernetzt.
Helene Sigloch (Grüne): Auch ihr werden Chancen eingeräumt. Die IT-Sicherheitsexpertin, geboren 1983, trifft bei der nachhaltig denkenden Wählerschaft in Regensburg einen Nerv.
Thomas Thurow (Brücke): Der Augenoptikermeister, geboren 1965, der früher für die SPD im Stadtrat saß, gehört zum erweiterten Kreis der Favoriten.
Benedikt Suttner (ÖDP): Die kleine Öko-Partei hat in Regensburg traditionell eine starke Wählerschaft. Der Lehrer, geboren 1980, könnte einen Achtungserfolg erzielen.
Sebastian Wanner (Linke): Die Linke ist bundesweit im Aufwärtstrend. Die Frage ist, ob der Arbeitsvermittler, geboren 2002, davon profitieren kann.
Michael Schien (Freie Wähler): Der Realschullehrer, geboren 1981, ist ein recht neues Gesicht in der Lokalpolitik. 2023 trat er als Direktkandidat für die Freien Wähler für den Landtag an.
Horst Meierhofer (FDP): Der Diplom-Kaufmann, geboren 1972, ist eine bekannte Persönlichkeit in der Stadt. Er bewirbt sich einmal mehr um das OB-Amt.
Christian Janele (CSB): Der Immobilienunternehmer, geboren 1965, ist Einzelstadtrat der Wählergemeinschaft Christlich-Sozialen Bürger.
Jakob Friedl (Ribisl): Der Künstler, geboren 1979, ist ebenfalls Einzelstadtrat der von ihm gegründeten „Ribisl-Partie“.
Ingo Frank (Die Partei): Der Hausmann, geboren 1989, ist der einzige Vertreter der Satirepartei im Stadtrat.
Lisa Brenner (Volt): Die Heilerziehungspflegerin, geboren 1990, ist eine Newcomerin in der Regensburger Lokalpolitik.
Info
Manfred Hetznegger, zwischenzeitlich AfD-OB-Kandidat, hat seine Bewerbung zurückgezogen. Irmgard Freihoffer (BSW) konnte im Vorfeld nicht genügend Unterstützungsunterschriften sammeln.
Der Regensburger Wahlausschuss hat am 20. Januar über die Gültigkeit der Wahlvorschläge entschieden. Wahlvorschlagsträger, deren Wahlvorschlag ganz oder teilweise für ungültig erklärt wurde, können bis 26. Januar gegen die Entscheidung beim Wahlleiter Einwendungen erheben. Über sie wird bis spätestens 27. Januar erneut beschlossen.
Die Kommunalwahl in Regensburg
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