Kettenreaktion
Vier Menschen werden bei Unfall auf der A3 bei Nittendorf verletzt

Vifogra/Moller-Schuh
Auf der A3 bei Nittendorf (Kreis Regensburg) kam es am Samstagnachmittag zu einem Auffahrunfall.

Bei einem Auffahrunfall auf der A3 bei Nittendorf (Kreis Regensburg) sind am Samstag vier Menschen verletzt worden. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Es kam etwa 200 Meter nach der Anschlussstelle Nittendorf zu einer Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Passau.
Ein Kleintransporter mit Anhänger hatte demnach etwa gegen 16 Uhr im Bereich der Anschlussstelle vom rechten auf den linken Fahrstreifen gewechselt. Der Fahrer eines Hyundai, der hinter dem Kleintransporter auf dem linken Fahrstreifen gefahren sei, habe daraufhin eine Vollbremsung gemacht. Ein Zusammenstoß konnte dennoch nicht vermieden werden, der Hyundai und der Anhänger berührten sich. Beide Fahrer blieben unverletzt.
Autobahn war eine Stunde vollständig gesperrt
Jedoch befanden sich hinter dem Hyundai weitere Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen, darunter ein mit drei Personen besetzter Renault. Dessen Fahrerin konnte laut Polizei noch rechtzeitig abbremsen, um einen Auffahrunfall mit dem Hyundai zu vermeiden. Aber aus bislang ungeklärten Gründen fuhr ein Skoda auf den Renault auf. Der Skoda sei ins Schleudern geraten und sei mit der Mittelleitplanke kollidiert.
Die drei Insassen des Renault und die Skodafahrerin wurden leicht verletzt. Die Integrierte Leitstelle orderte vorsorglich einen Rettungshubschrauber.
Für die Absicherung der Unfallstelle waren mehrere Feuerwehren im Einsatz. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Passau für etwa eine Stunde vollständig gesperrt. Die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.











