Anhaltende Dürre

Trinkwassernot: Hilferuf aus Kenia erreicht Viechtacher Ukunda-Hilfe

Artikel vorlesen
Eine Lehrerin verteilt Trinkwasser aus dem 5.000 Liter fassenden Tank, den die Ukunda-Hilfe mit Frischwasser auffüllen hat lassen.

Eine Lehrerin verteilt Trinkwasser aus dem 5.000 Liter fassenden Tank, den die Ukunda-Hilfe mit Frischwasser auffüllen hat lassen.

In Gebieten Kenias herrscht wieder einmal eine anhaltende Dürre und Trockenheit. DieTrockenzeit hat bereits vor einigen Wochen begonnen und die Behörden gehen davon aus, dass es insbesondere in den Halbwüsten-Gebieten zu einer großen Hungersnot kommen wird. Auch im Gebiet um den Ort Mafundani, das rund 90 Kilometer entfernt von Ukunda liegt, herrscht derzeit eine extreme Trockenheit.

Wasserbrunnen in Mafundani

In Mafundani hat der Verein Ukunda-Hilfe nicht nur den Bau von mehreren Klassenzimmern und Toilettenanlagen finanziert, sondern auch einen Wasserbrunnen errichtet. Die Vorsitzende des Vereins Ukunda-Hilfe ereilte kürzlich ein per E-Mail übermitteltes Schreiben von Lehrkräften und Mitgliedern des Elternkomitees der Schule in Mafundani. Nicht zuletzt wegen der von der Ukunda-Hilfe gesponserten Versorgung mit Schulessen besuchen rund 450 Mädchen und Jungen die Primary School, sowie die Junior High School in dem ostafrikanischen Ort. In ihrem Schreiben äußerten sich die Lehrer tief besorgt über die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit Trinkwasser. Der vom Verein Ukunda-Hilfe errichtete Wasserbrunnen liefert kein Trinkwasser. Das aus dem Brunnen geförderte Wasser ist lediglich als Brauchwasser zur Bewässerung von Pflanzungen geeignet. Das Leben in dem Dorf, in dem oft Monate lang kein Regen fällt ist sehr karg. Die Wasserknappheit lässt befürchten, dass sich die Schulkinder wieder beim Holen des Trinkwassers mittels 20-Liter Kanister beteiligen müssen. Selbst die Jüngsten müssen mithelfen, dass die Familien mit ihren Tieren überleben können.

Besonders die Kinder leiden unter der langanhaltenden Trockenzeit Dorf Mafundani.

Besonders die Kinder leiden unter der langanhaltenden Trockenzeit Dorf Mafundani.

Trinkwasserlieferungen per Tankwägen

Um diese Not nur in Teilen abfedern zu können, werden von der Ukunda-Hilfe aktuell Trinkwasserlieferungen per Tankwägen geordert und finanziert. Anneliese Jacquet geht davon aus, dass die Befüllung der leeren Wassertanks mit Frischwasser noch einige Wochen notwendig sein wird. Die Vorsitzende des Afrika-Hilfevereins rechnet dabei mit Kosten in Höhe von 2.000 bis 3.000 Euro. Da sich die Ukunda-Hilfe aktuell insbesondere bei der Unterstützung einer kleinen Krankenstation im Distrikt Kwale engagiert, kann der Verein die weitere Trinkwasserversorgung in Mafundani nur mit zusätzlichen Spendeneinnahmen finanzieren. Mit einem herzlichen Aufruf per Rundmail wendet sich Anneliese Jacquet an Vereinsmitglieder und Sponsoren um für Unterstützung bei der Abwendung der größten Not für die Menschen in Mafundani zu bitten.

Spendenkonto

Sparkasse Regen-Viechtach

BYLADEM1REG

IBAN: DE08741 514 5000 2205 4233

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.