BRK rettet und hilft Menschen
Kreisverband Straubing-Bogen präsentierte sich am Stadtplatz

Wilfried Schaffrath
Eine große Gemeinschaft der Helfer vom BRK-Kreisverband Straubing-Bogen stellte sich ganz ohne Regenschirm auf dem Theresienplatz auf.
Die große Rettungsfamilie des Kreisverbands Straubing-Bogen des Bayerischen Roten Kreuzes präsentierte sich trotz Regenwetters gutgelaunt am Samstag am Theresienplatz. Am „Tag der Gemeinschaften“, 10. Oktober, stellten sich fünf BRK-Gemeinschaften vor. Der Tag soll demonstrieren, wie vielfältig das Engagement beim Roten Kreuz ist - und vielleicht den einen oder anderen dazu bringen, selbst mitzumachen.
Gemäß dem Leitbild „Wir setzen uns für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen ein“ zeigte der Kreisverband ein Spiegelbild dessen, was das BRK mit seinen vielen Einrichtungen zu leistet. Die Bergwacht brachte einen Kletterwürfel und eine Knotenwand zum Ausprobieren mit.
Die Wohlfahrts- und Sozialarbeit führte eine Typisierungsaktion für potenzielle Lebensretter durch. Das Jugendrotkreuz veranstaltete ein Quiz zur Ersten Hilfe und der Geschichte des Roten Kreuzes. Zudem zeigten Kinder und Jugendliche Fallbeispiele, wie Erste-Hilfe-Situationen gemeistert werden.
Der kommissarische Geschäftsführer Martin Doering begrüßte die stellvertretende Kreisvorsitzende Ursula Erl aus Geiselhöring, den früheren Kreisvorsitzenden Herbert Ettengruber und den früheren Geschäftsführer Jürgen Zschiedrich. Marvin Kliem, Stadtrat und Vorsitzender der SPD-Fraktion, sprach einige Worte zum BRK. Kliem selber ist gelernter Sanitäter und i Konventionsbeauftragter im Kreisverband.
Doering und Kliem zeigten an einer Puppe, wie wiederbelebt wird. Die Wasserwacht freute sich über einen Besuch von Landrat Tobias Beck, der etwas später zum BRK kam. Der Landrat ließ es sich nicht nehmen, trotz nötigen Regenschirms alle Rettungseinheiten anzuschauen, die da waren, die Bergwacht, die Patienversorgung im Katastrophenfall, Infos zur Stammzellenspende und die vielen entsprechenden Fahrzeuge und das Boot der Wasserwacht. Franz Wacker aus Laberweinting ist stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter und kümmerte sich darum, dass alles funktionierte. Rundum eine gelungene Aktion, wenn auch Petrus ein paar Sonnenstrahlen hätte schicken können.












