Challenge
Hummeln zählen und beobachten in Straubing

Bund Naturschutz
Ziel der Aktion ist es, heimische Hummelarten zu fotografieren, per App zu bestimmen und zu melden, um wichtige Daten zu ihrer Verbreitung und Häufigkeit zu sammeln.

Die Hummel-Challenge des Bund Naturschutz gemeinsam mit dem Thünen-Institut lädt vom 20. Juni bis 3. Juli dazu ein, Hummeln zu fotografieren, per App zu bestimmen und zu melden. Darauf macht der Straubinger BN aufmerksam. Ziel ist es, mehr über Verbreitung und Häufigkeit heimischer Arten zu erfahren. Die gesammelten Daten helfen dabei, Veränderungen bei Artvorkommen und Lebensräumen frühzeitig zu erkennen.
Die Teilnahme ist einfach: Ein Smartphone und die kostenlosen Apps ObsIdentify oder Observation genügen. Hummeln fotografieren, Art bestimmen und Beobachtung hochladen. Fachleute prüfen die Meldungen anschließend. ObsIdentify eignet sich besonders für Einsteiger, Observation bietet zusätzlich die Möglichkeit, weitere Angaben etwa zum Verhalten oder zur besuchten Pflanze zu machen.
Die Aktion findet zweimal im Jahr statt. Bereits im Frühjahr beteiligten sich über 5.300 Menschen und meldeten mehr als 16.800 Beobachtungen von 18 Hummelarten. „Gerade jetzt lassen sich Unterschiede zwischen häufigen und spezialisierten Arten gut erkennen“, erklärt Andreas Molz vom Bund Naturschutz. „Während weit verbreitete Arten wie Erd- oder Ackerhummel vielerorts zu sehen sind, sind andere auf bestimmte Pflanzen oder Lebensräume angewiesen. Diese Unterschiede wollen wir sichtbar machen und langfristig besser verstehen.“
Hummeln sind zentrale Bestäuber vieler Wild- und Kulturpflanzen und oft effizienter als Honigbienen. Ihre Völker benötigen über Monate hinweg ein durchgehendes Blütenangebot. Zusätzlich gibt es ein Hummel-Quiz auf der Website des Bund Naturschutz. Unter allen Teilnehmenden werden zehn Preise verlost.
Weitere Informationen zur Teilnahme: https://www.bund-naturschutz.de/aktionen/hummel-challenge.








