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Schwerer Motorradunfall auf Staatsstraße 2054 bei Kirchamper

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Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern sind am Sonntag um 12.48 Uhr zwei Kradfahrer verletzt worden.

Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern sind am Sonntag um 12.48 Uhr zwei Kradfahrer verletzt worden.

Wahl-O-Mat
Von Redaktion Moosburg

Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern sind am Sonntag um 12.48 Uhr zwei Kradfahrer verletzt worden. Die Staatsstraße 2054 zwischen Moosburg und Kirchamper musste daraufhin bis in die frühen Abendstunden vollständig gesperrt werden.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen befuhr ein 22-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm die Staatsstraße gemeinsam mit drei weiteren Kradfahrern von Moosburg in Richtung Kirchamper. Zur gleichen Zeit war ein 55-Jähriger aus dem Landkreis München in einer siebenköpfigen Motorradgruppe in entgegengesetzter Richtung unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet der 22-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem Motorrad des 55-Jährigen. Beide Fahrer kamen nach dem Zusammenstoß auf und neben der Fahrbahn zum Liegen.

Die Freiwilligen Feuerwehren Moosburg und Inkofen wurden von der Integrierten Leitstelle Erding mit dem Stichwort „THL 1 - VU mit Motorrad“ alarmiert und übernahmen bei ihrem Eintreffen umgehend die Erstversorgung der beiden Verletzten. Nach dem Eintreffen weiterer Rettungsmittel, darunter auch der Rettungshubschrauber aus Ingolstadt, wurden die notärztlichen Maßnahmen gemeinsam intensiviert.

Die Feuerwehrkräfte unterstützten dabei die Versorgung der Patienten, sicherten die Einsatzstelle gegen Brandgefahr und Verkehr ab und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Der 22-jährige Fahrer erlitt schwerste Verletzungen und wurde nach der Versorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in eine geeignete Klinik geflogen.

Der 55-Jährige wurde mittelschwer verletzt und bodengebunden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Nachdem beide Verletzten die Unfallstelle verlassen hatten, übernahmen die beiden Feuerwehren die Verkehrsabsicherung für die anschließende Unfallaufnahme. Aufgrund der Schwere des Geschehens ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Gutachters an. An den beiden Krafträdern entstand massiver Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 30.000 Euro; beide Maschinen mussten laut Polizei abtransportiert werden.

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