Kommunalwahl

Messalina Sedlmeier ist Bürgermeisterkandidatin der Mainburger FDP

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Bürgermeisterkandidatin Messalina Sedlmeier.

Bürgermeisterkandidatin Messalina Sedlmeier.

Von Redaktion Hallertau

Messalina Sedlmeier tritt als Bürgermeisterkandidatin für den FDP-Ortsverband bei den Kommunalwahlen im März 2026 an. Die Freien Demokraten haben die 38-jährige Bankbetriebswirtin in ihrer Aufstellungsversammlung nun offiziell und einstimmig nominiert. Damit gibt es in Mainburg fünf Bewerberinnen und Bewerber um das Bürgermeisteramt.

In der Vereinsgaststätte des TSV Mainburg konnte FDP-Ortsvorsitzender Michael Schöll zur Aufstellungsversammlung unter anderem den Landratskandidaten der FDP, Heinz Kroiss, die ehemalige Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer sowie Kreisvorsitzende Susanne Blask begrüßen. Bauer fungierte als souveräne Wahlleiterin. Insbesondere freute sie sich, dass die FDP mit einer starken Frau ins Rennen um das höchste Amt in der Stadt Mainburg geht. „Leider ist das weibliche Geschlecht immer noch spärlich in den Parlamenten vertreten“, musste die Bezirksvorsitzende feststellen.

Nachdem die Versammlung den einstimmigen Beschluss gefasst hatte, mit einer eigenen Bürgermeisterkandidatin antreten zu wollen, stellte sich die vorgeschlagene Bewerberin kurz vor. Die 38-jährige, gebürtige Mainburgerin wohnt mit ihrem Lebenspartner und gemeinsamen Sohn in Sandelzhausen. Die gelernte Bankbetriebswirtin weiß sich durchzusetzen und steht für Gleichberechtigung, wie sie betonte. „Ich war immer schon politisch interessiert, aber bisher nicht aktiv“, so Messalina Sedlmeier in ihrer Vorstellungsrede. Mainburg solle wieder lebenswert, modern und attraktiv werden, gab sie als Beweggründe an.

„Ich gehöre zu der Generation, die jetzt die nächsten Entscheidungen für die Zukunft treffen wollen. Wenn nicht jetzt, wann dann?“ betonte sie. „Außerdem bin ich ein Familienmensch, der die Basis und vor allem den Bezug dazu hat, was die Familien in Mainburg und Umgebung brauchen und bewegt.“

In erster Linie fehlen nach ihrem Dafürhalten Krippen- und Kindergartenplätze. So sei es für viele junge Familien schwierig, wo keine anderweitige Betreuung zur Verfügung steht, dass beide Elternteile ihren Beruf ausüben können. Kinder sollten keine finanzielle Belastung sein, sondern eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. „Deshalb sind solche Investitionen wichtig, da sie die Zukunftsperspektive für Mainburg sind.“

Des Weiteren ist es ihr sehr wichtig, dass die Bürger ernst genommen und ihre Anliegen auch angehört werden. „Bürgermeisterin und Stadträte werden gewählt, um die Interessen der Bürger zu vertreten. Sie sind Dienstleister und Sprachrohr des Bürgers und sollen auch nahbar sein.“ Als Ziel nannte sie, jeden Bürger mit Respekt zu behandeln, Verbesserungsvorschläge zu akzeptieren und vor allem mit gesundem klaren Menschenverstand Lösungen für ihre Belange zu finden“. Auch stehe sie für mehr Transparenz und Ehrlichkeit in der Kommunalpolitik anstatt Privatinteressen. „Wir als FDP stehen mit Erfahrung und frischem Elan für mehr Miteinander und Zusammenhalt zum Wohle der Bürger“, so die Botschaft der 38-jährigen Kandidatin.

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