Auftakt für Projekt
So will Bodenkirchen fit werden für die Wärmeplanung

Gemeinde Bodenkirchen
Auftakt zur Kommunalen Wärmeplanung in Bodenkirchen (von links): Tobias Brockel (Kommunalbetreuer Bayernwerk Netz GmbH), Bürgermeisterin Doris Wimmer, Christian Birker (Technisches Bauamt) und Projektleiter Steffen Mayer (Bayernwerk Netz).

Wie kann die Wärmeversorgung in Bodenkirchen langfristig weiterentwickelt werden? Welche Potenziale gibt es vor Ort bereits und welche Möglichkeiten bieten sich für die Zukunft? - Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Kommunale Wärmeplanung (KWP), die die Gemeinde Bodenkirchen gemeinsam mit der Bayernwerk Netz GmbH (Regensburg) und dem Institut für nachhaltige Energieversorgung (Rosenheim) auf den Weg gebracht hat.
Zum offiziellen Projektauftakt kamen Bürgermeisterin Doris Wimmer, Christian Birker vom Technischen Bauamt der Gemeinde, Tobias Brockel, Kommunalbetreuer der Bayernwerk Netz GmbH, sowie Steffen Mayer, Projektleiter der Bayernwerk Netz GmbH, zusammen. Gemeinsam gaben sie den Startschuss für den Planungsprozess.
„Mit bestehenden Fernwärmenetzen hat Bodenkirchen bereits gezeigt, dass innovative Lösungen für die Wärmeversorgung vor Ort erfolgreich umgesetzt werden können. Die Kommunale Wärmeplanung ist für uns der nächste Schritt, um die bestehenden Strukturen zu betrachten, Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und frühzeitig Orientierung für die Zukunft zu schaffen. Dabei setzen wir auf einen sorgfältigen und ergebnisoffenen Planungsprozess“, betonte Bürgermeisterin Doris Wimmer.
Projektleiter Steffen Mayer von der Bayernwerk Netz sagte, mit der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) erhalte die Gemeinde eine fundierte Grundlage, mögliche Entwicklungsperspektiven systematisch zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erfassung der aktuellen Versorgungssituation, die Untersuchung lokaler Potenziale sowie die Bewertung von Wärmeversorgungsoptionen unter den jeweiligen Rahmenbedingungen in den Gemeindeteilen.
Auch Tobias Brockel, Kommunalbetreuer der Bayernwerk Netz GmbH, ging auf das bestehende Nahwärmenetz ein: „Die dort gewonnenen Erkenntnisse fließen als wertvoller Baustein in die Betrachtungen ein.“ Ziel der KWP ist es, die Ausgangssituation transparent darzustellen und mögliche Handlungsoptionen systematisch zu bewerten. „Dadurch entsteht eine belastbare Grundlage für zukünftige Entscheidungen der Gemeinde“, so Steffen Mayer.
In den kommenden Monaten werden Daten erhoben und ausgewertet sowie Potenziale und Versorgungsansätze näher untersucht. Die Ergebnisse werden in einem Wärmeplan zusammengeführt. Für die Bürger ergeben sich aus der KWP keine unmittelbaren Verpflichtungen, etwa zu einem Heizungstausch.
Mayer und Brockel kündigten an, dass im Zuge des Planungsprozesses relevante Akteure vor Ort eingebunden werden. Für die Bürger soll es eine eigene Informationsveranstaltung geben.








