Leser-Umfrage
Landshut-Trend: Welche Stadt wünschen Sie sich?

Attila Gereb
Landshut hat Bewohnern und Besuchern viel zu bieten. Doch wo besteht vielleicht Verbesserungsbedarf?
Ist das Angebot an Parkplätzen im Innenstadtbereich ausreichend? Was wird dort Besuchern geboten, was eher weniger und was fehlt vielleicht sogar? Wie ist es um die Auswahl und Qualität im Handel und der Gastronomielandschaft bestellt? Sollten in der Altstadt Bäume gepflanzt werden, selbst wenn dafür bei der Landshuter Hochzeit weniger Tribünen aufgestellt werden können? Konnte Oberbürgermeister Alexander Putz (CSU) seine Wahlversprechen in seinen zwei Amtsperioden umsetzen? Und wer soll eigentlich bei der Oberbürgermeister- und Kommunalwahl im März 2026 sein Nachfolger werden?
Diese und weitere Fragen können ab Samstag, 21. Juni, beantwortet werden. Dann geht der „Landshut-Trend“, eine Leser-Umfrage der „Landshuter Zeitung“, nach 2015/16 und 2019 in eine neue Runde. Ziel der Umfrage ist, wieder herausfinden, wie Bewohner, aber auch Menschen jenseits der Stadtgrenze Landshut einschätzen - und wo sie Handlungsbedarf sehen. Bereits bei den vergangenen „Landshut-Trend“-Umfragen konnte so ein Stimmungsbild in der Bevölkerung ermittelt werden.
Die aktuelle Umfrage läuft bis einschließlich Sonntag, 6. Juli. Die Ergebnisse werden in der „Landshuter Zeitung“ präsentiert. Dabei werden auch Rückblicke und Vergleiche zu vergangenen Umfragen gezogen, die Entwicklungsschritte, aber auch Stillstand und Rückschritte aufzeigen können.
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Umfrageteilnehmer zeigten 2019 gutes Gespür
2019 sprachen sich die Umfrageteilnehmer etwa mit überragender Mehrheit (91 Prozent) für den Ausbau des Angebots im ÖPNV aus. Und die Entwicklung in diesem Themenfeld steht bekanntlich nicht still: Wie berichtet, wird der Landshuter Verkehrsverbund (LAVV) zum Jahreswechsel Teil des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV). Welche Vorteile das bringen wird, bleibt abzuwarten.
Aber auch Investitionen in eine klimafreundliche Stadt sahen die Umfrageteilnehmer 2019 als sehr wichtig an (90 Prozent). Die Stadt Landshut beschloss 2023 ein Klimaanpassungskonzept, das vor allem auf die (bauliche) Stadtentwicklung abzielt, und ließ einen Klimaaktionsplan vom Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) aus Rosenheim erstellen, der im Oktober 2024 vorgestellt wurde. Über die Umsetzung der Maßnahmen wird aktuell noch beraten. Im Haushalt 2025 sind für den Klimaaktionsplan aufgrund der prekären Haushaltslage lediglich 80.000 Euro eingestellt. Vor allem das Thema Schulen trieb bei der vergangenen Umfrage die Landshuter um: 93 Prozent waren 2019 der Meinung, dass Neubauten unbedingt notwendig sind. Die Stadt hat bekanntlich gleich in drei Neubauten (neue Realschule sowie die Grundschulen Nordwest und Ost) rund 140 Millionen Euro investiert. Etwa 60 Prozent sprachen sich damals zudem für einen Neubau des Stadttheaters aus. Immerhin 52 Prozent machten sich für den Neubau des Eisstadions stark. Letzteres wurde schließlich aufwendig saniert, während das Projekt Stadttheater weiter auf Eis liegt. Die Gesamtkosten für die Eishallensanierung betrugen 23,3 Millionen Euro. Der letzte Bauabschnitt wurde zu Beginn der Saison 2021/2022 abgeschlossen.

Grafik: LZ
Landshut hat Bewohnern und Besuchern viel zu bieten. Doch wo besteht vielleicht Verbesserungsbedarf?
„Landshut-Trend“ über diverse Kanäle erreichbar
Wie auch 2019 werden die Themen Verkehr und Mobilität im neuesten „Landshut-Trend“ wieder zu den Top-Themen gehören. So hatte sich bei der letzten Umfrage bereits gezeigt, dass die Umfrageteilnehmer sehr an alternativen Mobilitätskonzepten interessiert sind. Zwei Drittel der Befragten gaben ihre Zustimmung für die Ausweisung von Fahrradstraßen, die schließlich in der Papiererstraße und der Schützenstraße eingeführt wurden. Doch ist die Umsetzung auch gelungen? Das und vieles mehr wird der neueste „Landshut-Trend“ zeigen.
Überraschend viel Zustimmung erhielt 2019 auch die Frage nach einer autofreien Neustadt. Mehr als 60 Prozent konnten sich eine Verkehrsberuhigung damals unter bestimmten Voraussetzungen vorstellen. Letztlich scheiterte das Bürgerbegehren „Autofreie Neustadt Landshut“ im Mai 2023, das sich zum Ziel setzte, einen Teil der unteren Neustadt in eine Fußgängerzone umzuwandeln. Doch ist das Thema neue Fußgängerzonen in der Innenstadt damit nun endgültig vom Tisch?
Genauso lohnt sich ein erster Blick auf die Oberbürgermeisterkandidaten. Wer kennt sie bereits und wie hoch ist die Zustimmung für die einzelnen Kandidaten in der Bevölkerung?
Die Teilnahme an der Umfrage wird nur wenige Minuten dauern. Interessierte, die ihre Meinung abgeben wollen, können den „Landshut-Trend“ ganz einfach über den QR-Code auf dieser Seite aufrufen. Zudem ist die Umfrage auch über idowa.de und die Kanäle der „Landshuter Zeitung“ in den sozialen Medien (Instagram, Facebook, YouTube) abrufbar. Wer die Umfrage abschließt, hat die Chance, als Dankeschön einen von drei attraktiven Preisen zu gewinnen, darunter ein Samsung-Tablet.
Im Herbst beginnt dann die zweite, repräsentative Telefonumfrage zu den OB- und Stadtratswahlen im März 2026, die die „Landshuter Zeitung“ zusammen mit der Agentur „werkDREI“ und dem Umfrage-Institut Mafotools (beide Regensburg) auswerten wird. Dann wird wohl ein klarer Trend erkennbar sein, wie im März 2026 die Sitze im Stadtrat künftig neu verteilt werden und wer Chancen auf die Nachfolge OB Alexander Putz haben wird.








