Aufführung Tanzforum
Ein getanztes Leben im Landshuter Theaterzelt

Peter Litvai
Einer der Höhepunkte des Programms war die Konfrontation einer Balletttruppe mit einer Hip-Hop-Crew (die den Tanz gerade der Elevinnen gerade recht grimmig beobachtet).
Parkbänke sehen so einiges. Hip-Hop-Partys, Basketballspiele, Junggesellinnenabschiede samt dunklen Träumen, sprießende Blumen, flatternde Tauben und eine Balletttruppe mit street credibility. Im Theaterzelt präsentierte Eva Hornbergers "Tanzforum" am Mittwoch und Donnerstag für jeweils zwei sehr kurzweilige Stunden die ganze Bandbreite dessen, was an der Tanzschule in der Neustadt gelehrt wird.
Was Kostüme, Teilnehmerinnen (und auch den ein oder anderen Teilnehmer) sowie Choreographie betraf, fielen die Aufführungen so opulent aus, wie auch in den vergangenen Jahren. Hatte Hornberger zuletzt vor allem auf große Erzählungen wie "Krabat" und "Die zertanzten Schuhe" gesetzt, war nun "Die Parkbank - ein getanztes Leben" wieder als Revue angelegt, in der sich sowohl in sich geschlossene Einzelchorographien wie auch aufeinanderfolgende Episodenstücke mit eigener Dramaturgie fanden.
Dass den Hip-Hop-Choreographien dabei breiter Raum gegeben wurde, mag damit zusammenhängen, dass darauf zuletzt in "Die zertanzten Schuhe" verzichtet wurde. Oder schlicht und einfach damit, dass das "Tanzforum in diesem Bereich herausragende Tänzerinnen zu bieten hat.













