Kernkraftwerksgelände
Kommt ein Technologiezentrum für Kernfusion nach Essenbach?
Seit April 2024 hat eine 18-köpfige Expertenkommission für die Bayerische Staatsregierung den „Masterplan Kernfusion“ erarbeitet. Teil des Fünf-Punkte-Plans ist auch der Standort des Kernkraftwerks Isar 2, das im April 2023 als einer der drei letzten Atommeiler in Deutschland vom Netz gegangen ist: Laut dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst könnte auf dem Gelände in Essenbach bei Landshut ein „Fusion Campus“ entstehen.
Dieser soll „Platz für technologieoffene Experimente und die Ansiedelung von Forschungsinfrastrukturen“ bieten. In der Pressemeldung vom Dienstag bezeichnet das Ministerium das Gelände als „denkbar“, benennt darüber hinaus aber keine alternativen Standorte für die Suche nach dem Sitz des Kernfusionscampus.
Nun werden „Bewertungsmaßstäbe für konkrete Nutzungsszenarien entwickelt“, heißt es in der Meldung weiter. Mit der Standortgemeinde im Landkreis Landshut hat sich Wissenschaftsminister Markus Blume bereits ausgetauscht, wie aus einer Gemeinderatssitzung in Essenbach am Dienstagabend hervorgeht.
Ganz konkret will Ministerpräsident Markus Söder bis 2028 im Bereich Kernfusion allein 100 Millionen Euro in die Ausbildung an den Hochschulen investieren.












