Neue Führung
Josos: Annika Hagn und Julian Pletz übernehmen im Kreis Landshut

Mit einem neu gewählten Vorstand und klaren Zielen starten die Jusos im Unterbezirk Landshut in eine neue Phase. Bei ihrer Versammlung stellten sich die Jungsozialisten für Stadt und Landkreis neu auf und machten deutlich, dass sie künftig stärker politisch mitgestalten wollen.
An der Spitze stehen nun Annika Hagn (22, Vilsbiburg) und Julian Pletz (25, Essenbach), die als Co-Vorsitzende gewählt wurden. Beide erhielten breite Zustimmung. Die Doppelspitze soll Erfahrung und neue Impulse verbinden. „Viele von uns haben im Kommunalwahlkampf bereits Verantwortung übernommen und für unsere Werte gekämpft. Jetzt wollen wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam mehr bewegen“, sagte Hagn, die auch Stadträtin in Vilsbiburg ist.
Pletz betonte den Anspruch, Politik für junge Menschen greifbar zu machen: „Wir wollen nicht nur diskutieren, sondern zeigen, dass Politik konkret etwas verändert - beim bezahlbaren Wohnraum, bei Mobilität und sozialer Gerechtigkeit. Vor allem wollen wir jungen Menschen vermitteln: Eure Stimme zählt.“
Unterstützt werden Hagn und Pletz von den stellvertretenden Vorsitzenden Kenan Kanuric (Niederaichbach) und Jona Münch (Landshut).
Gemeinsam mit ihnen wurde ein breit aufgestellter Vorstand gewählt. Zu den Beisitzerinnen und Beisitzern zählen Alexander Wythe, Kim Seibert-Hogenkamp, Lara Zada, Lennart Hogenkamp und Manuel Sollinger (Landshut), Frea Aizharahma und Simon Siegl (Essenbach), Katharina Sedlmaier (Buch am Erlbach), Lucas Mareczek und Patrick Mareczek (Vilsbiburg) sowie Miriam Hatzl (Hohenthann). Der neue Vorstand vereint Mitglieder aus dem gesamten Unterbezirk und soll die Arbeit in Stadt und Landkreis gleichermaßen voranbringen.
Rückhalt kommt auch aus der SPD. Die Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Ruth Müller unterstrich die Bedeutung einer aktiven Jugendorganisation: „Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen brauchen wir junge Menschen, die sich einbringen und Position beziehen. Der Dialog zwischen den Generationen ist dabei entscheidend.“
Ihre Unterstützung sagte sie den Jusos ausdrücklich zu. Auch der neu gewählte Kreisrat Hans Luger bezeichnete die Jusos als „Zukunft der SPD“ und betonte, wie wichtig es sei, junge Menschen frühzeitig in politische Verantwortung einzubinden. Der neue Vorstand kündigte an, rasch in die inhaltliche Arbeit einzusteigen. Geplant sind mehr öffentliche Präsenz, neue Veranstaltungsformate sowie ein stärkerer Austausch - sowohl digital als auch vor Ort. „Wir wollen nicht warten, bis wir gefragt werden. Wir bringen uns ein und gestalten mit“, fasste Hagn den Anspruch des neuen Teams zusammen. Die Jusos Landshut wollen sich damit wieder deutlich sichtbar in die politische Debatte in Stadt und Landkreis einmischen.









