22-Jähriger

Pilstinger ist eines von 16 Mitgliedern des BMZ-Jugendbeirats in Berlin

Der 22-jährige Wolfgang Jester aus Pilsting darf nun drei Jahre lang seine Perspektive und Impulse in die Zukunftsfragen der deutschen Entwicklungspolitik einbringen. Nun nahm er an seiner ersten Sitzung teil.

Artikel vorlesen
Wolfgang Jester ist Mitglied im Jugendbeirat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Wolfgang Jester ist Mitglied im Jugendbeirat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Von Redaktion Landau

Für den 22-jährigen Wolfgang Jester aus Pilsting hat im Februar ein neues Kapitel seines Engagements begonnen. Der Niederbayer ist seit Kurzem Mitglied im Jugendbeirat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Mitte Februar nahm er erstmals an einer Sitzung des Gremiums in Berlin teil und startete damit offiziell in seine dreijährige Amtszeit.

Der BMZ-Jugendbeirat wurde 2021 ins Leben gerufen, um junge Menschen stärker an der deutschen Entwicklungspolitik zu beteiligen. Kinder und Jugendliche gelten dabei als wichtige „Agents of Change“, also als aktive Gestalter gesellschaftlicher Veränderungen. Gerade weil junge Menschen weltweit besonders stark von globalen Herausforderungen betroffen sind, sollen ihre Perspektiven stärker in politische Entscheidungsprozesse einfließen.

Einer von 16 jungen Menschen

Das beratende Gremium besteht aus insgesamt 16 jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren aus ganz Deutschland. Sie werden über ein öffentliches Auswahlverfahren ausgewählt und engagieren sich ehrenamtlich. Ihre Aufgabe ist es, die Arbeit des Ministeriums aus der Perspektive junger Menschen zu begleiten und Impulse zu zentralen Zukunftsfragen der deutschen Entwicklungspolitik zu geben.

Bei der ersten Sitzung Mitte Februar in Berlin ging es zunächst darum, sich kennenzulernen, Arbeitsstrukturen festzulegen und thematische Schwerpunkte für die kommenden Monate zu definieren. Der Jugendbeirat arbeitet in verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen - unter anderem zu Bildung, Klima, Menschenrechten, Frieden und Sicherheit sowie zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030.

Für Wolfgang Jester war die erste Sitzung in der Bundeshauptstadt eine besondere Erfahrung. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele engagierte junge Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammenkommen, um gemeinsam über globale Herausforderungen zu sprechen und Ideen für die Entwicklungspolitik einzubringen“, teilt der 22-Jährige in einer Pressemitteilung mit.

Der Pilstinger engagiert sich bereits seit vielen Jahren in der Jugendarbeit und in der jugendpolitischen Arbeit. In verschiedenen Funktionen setzt er sich dafür ein, jungen Menschen Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen und ihre Anliegen sichtbar zu machen.

Erfahrungen aus bisheriger Jugendarbeit einbrigen

Gerade diese Erfahrungen möchte er nun auch auf Bundesebene einbringen. „Mir ist wichtig, nicht nur Impulse aus Berlin mitzunehmen, sondern auch Themen aus Niederbayern und aus dem ländlichen Raum in die Arbeit des Jugendbeirats einzubringen“, erklärt Jester. Viele Diskussionen über Jugendbeteiligung oder internationale Zusammenarbeit würden häufig aus einem städtischen Blickwinkel geführt.

Mit der ersten Sitzung ist nun auch der Startschuss für die inhaltliche Arbeit gefallen. In den kommenden Monaten werden die Mitglieder verstärkt in Arbeitsgruppen und verschiedenen Beteiligungsprozessen zusammenarbeiten. Auch Begegnungen mit der Bundesministerin sowie gemeinsame Gespräche innerhalb des Jugendbeirats sind geplant.

Für Jester ist klar: Die Arbeit im Jugendbeirat ist eine große Chance, die Perspektive junger Menschen einzubringen. Er freue sich darauf, gemeinsam mit den anderen Mitgliedern Ideen für die Entwicklungspolitik zu entwickeln, Diskussionen anzustoßen und auch Erfahrungen aus Niederbayern und dem ländlichen Raum in diese Debatten einzubringen.

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.